Samstag, 17. April 2010

Die Christliche Philosophie

doctrina christiana und die Vollendung der Welt



Nun lässt du, Herr, deinen Diener, wie du gesagt hast, in Frieden fahren.
Denn meine Augen haben das Heil gesehen,
das du vor allen Völkern bereitet hast,
ein Licht, das alle Ethnien erleuchtet, Ruhm für dein Volk Israel.“
Lukas 2,29ff


Der folgende Abschnitt wird ein verkürztes Plädoyer, bzw. eine Einsichtskundgabe sein, nach welcher in dem, was mit dem Namen und unter der christlichen Philosophie bezeichnet wird, ein Fortschritt in der Repräsentation der Welt und der Potenz der Vernunft erkannt werden kann, in welcher eine wissenschaftliche und institutive Optimalität gewährleistet wäre, welche uns an- und zusteht.

Sie leitet sich ab und beruht in dem vielleicht zu erweisenden Quantensprung der Wirklichkeitsrepräsentation und Validität, welche mit dem frühen Christentum im Vergleich zum antiken und zum jüdisch-mosaischen Kultur- und Philosophiehorizont eingetreten ist.

Der Kern dieses weltgeschichtlichen Ereignisses ist heute noch ein grundsätzlich modifikatives und transformatives Movens und Moment, welches,wenn Philosophie und Leben unter Maßgaben der Optimalität stehen, nicht ignoriert oder unterboten werden kann, welches vielmehr zu einer grundsätztlichen Einordnung und Eröffnung von Welt, Selbst und Einordnung befähigt, dessen Erfüllung der Imperativ der Stunde und d.h. der Realisation, der Vernunft und der Potenzialität ist.

Christliche Philosophie zentriert und gruppiert sich wesentlich um die Rede vom und die Figur des neuen Menschen und damit dann auch vom neuen Kosmos, deren philosophisch-fundamentale Verfasstheit die Vor- und Aufgabe jeglicher wissenschaftlichen, Erkenntnis-, praktischen- und ästhetischen Tätigkeit und dann eben auch re-ligiösen, rückaufgehobenen Tätigkeit ist.

Weil die christliche Rede eine Rede vom Neuen Menschen und vom Neuen Himmel und der Neuen Erde ist, ist das Christliche keine „bloß“ religiöse Angelegenheit oder Rede. Weil sie eben eine Rede vom Neuen Menschen, dem Neuen Himmel und der Neuen Erde ist, ist sie eine fundamental philosophische -, Weltverständigungsvorgabe.

Wissenschaftliche „Vernunft“ oder Erkundungsintelligenz, oder das Werkzeug der Erkundung und der Erfassung der Wahrheit (Kantisch-hermeneutisch: Verstand) haben nach Selbstvorgaben einer größtmöglichen Offenheit, Neutralität und „Objektivität“, einer größtmöglichen merkurischen Vermittlungsinsubstanzialität zu geschehen. Sie können das aber nur oder tun dies nur wegen der bestmöglichen und der adäquatesten Erfassung, Vermittlung und Wiedergabe der Wahrheit der Vernunft, welche sie darstellen, repräsentieren und rekonstruieren sollen, als die Wahrheiten der notwendigen und vollständigen Synthesis der reinen Vernunft und Vernunftbegriffe, auf deren Erfassung sie aus sind oder zu deren mittelbarer Vergegenwärtigung sie da sind, eben als Ver-Ständigungs-Leistungen und Voraussetzungen der Daseinsweise der reinen Vernunft, der noetischen Verfassung der Erscheinungswelt oder eben als ihre verantwortlichen, bewußten und gestaltungs- und einrichtungspotenten Akteure.

Im Augenblick als das moderne Subjekt seine Selbstapperzetion in der kulturepochalen Realisation der Paulischen Askese (Mit dem Begriff der Paulinischen Askese bezeichne ich die erste weltgeschichtliche Phase des Christentums, in dessen Vollendungszeiten wir leben. Es ist die Zeit des Karsamstags. Es ist die Zeit der Körperfeindlichkeit und der Meditation der Tat, des Wesens und des Namens des nachjesuanischen Gottes) erfährt und sich zu gleich in seiner Selbstgründung als gewährend gewährt (versöhnt) erfahren darf, schlägt das weltepochale Schicksalsrad um in seiner grundbasalen Verfassung und Modifikation. Die Errungenschaft des abendländischen sog. Cartesianischen und Leibnitzschen Rationalismus, der Sieg des wissenschaftlichen Rationalismus und der zunehmend und bemüht asketisch-abständigen Lebenspraxis, sowie deren Realwerden in praktischen Realitäten wie der Erfahrung und Wirklichkeit der Würde des Menschen, der Gültigkeit von Werten und Leitsternen wie der Freiheit, der Liebe, des Lebens als auch deren bisherige technisch-soziotechnisch-“ethische“ Kombination im naturwissenschaftlichen Technizismus und der Selbstbestimmung des Menschen und der Gemeinschaften, als auch ihre hermeneutischen Pendants der ästhetischen Lebenskunst- und -praxisbewegung sind Vor- und Ahnungsformen einer weltgeschichtlichen Wende und Metabolé, welche in ihrem Kern im Herzen des Fragens der Einrichtung der Basileia tou Theou besteht, wenn eine solche fokale und sicherlich dann auch für viele anstößige und provokante und damit mißverständliche und inakzeptable Ausdrucksweise erlaubt sein mag.

Das innere Subjekt, das sich von der bloßen magischen Prävalenz der Erscheinungsnatur zum Selbstbewußtsein befreit hat, erfährt sich in der substanziellen Erfahrung seines „inneren“ Grundes und Selbstbewußtseins als Gestaltungssubjekt der Wirklichkeit bzw. der Erscheinungseinrichtung der Welt und seiner Wirklichkeit (vermittelt über das absolute Grundverhältnis des Wesens aller Wesen, welches klassisch das religiöse genannt wurde). Das solchermaßen beschaffene Subjekt lebt dann einzig in dieser Weise der Frage der angemessenen und der Angemessenheit der Einrichtung der Welt nach Vor- und Maßgaben einer transzendenten Idealität, welche aber für eine bestimmte Gruppe der Hierseienden nicht nur eine transzendente, also eine künftige Idealität ist, sondern auch eine vormalige Idealität und Realität ist, welche sie in ihrem Realisierer, dem Menschen- und nach ihrer Überzeugung und Beweis, Gottessohn, Jesus Christus und seinem irdischen Leben, als schon realisiert und geschehen er- und bekennen und zu deren erneuter Einrichtung sie sich unter der Leitung des Heiligen Geistes (und der Heiligen Seele) erfähigen.

Das Mittel hierfür, das vorgegeben wurde, wird in der Liebe gesehen. Der Liebe welche in der Lage ist jegliche und die schwersten und die vertraktesten und endgültigsten Schicksals- und Naturverhältnisse zu durchdringen, aufzutun, zu verwandeln, zu heilen und zu besiegen, in deren Grundstörung sie die Grundstörung und Verhinderung der Welt sehen, einer Welt, die eben in ihrem Grundverhältnis liebesgestört und -verbrannt und damit ausgebrannt ist, in welches Grundverhältnis sie erneut eine Wiederbelebung und Heilung und Verwindung zu bringen haben oder kraft ihres Glaubens und ihrer Überzeugung auch bringen, welche Liebesheilungsbewegung gerade die real-spekulative Heilungstat ist, die geschieht.

Christliche Philosophie stellt in vierfacher Hinsicht eine Transformation der Philosophie und der Philosophischen Grundstellung auf eine optimale Operation hin dar.

Sie aktiviert die Philosophische Ausrichtung fundamental und grundsätzlich (und steht somit in direkter Nachfolge und Tradition der Bestimmung des Politischen und des Politikers bei Platon), indem sie das Grundparadigma der Wirklichkeitseinrichtung auf ein personal-aktivisches Personalhandlungs- und -gestaltungsparadigma hebt.

Zugleich vertieft sie die ontologische Fundierung und Durchdringung der Philosophie radikal, indem es sie auf eine ganzheitlich-gefügte Ontologie ausweitet, in welcher eine erneute Kosmologisierung der Auffassungswelt stattfindet (als Reich Gottes Verwirklichung, Apokatastasis). Sie transformiert die Auffassung der Elementarität und der Maximalität. Das Maximum wird Liebe und Elemente sind humane Handlungselemente in einer zur Optimalität hin ausgerichteten und sich transformierenden Welt und in Richtung einer optimalen paradiesischen Schließung (von Gott und Welt und Selbst). Optimalität bedeutet nicht zuletzt, dass Optimalität hier Optimalität der menschlichen Verwirklichung bedeutet und somit auch die Erfüllung seiner Ideale und Werte, auch der der Freiheit, der Selbstbestimmung, der Offenheit und der Weltlichkeit.

Die christliche Philosophie des Mittelalters bedarf z.B. einer Öffnung und radikalen Transformation und Antagonizität durch die neuzeitliche Philosophie, um wirkliche gefüllte(re) christliche Philosophie zu werden, um in der Vereinigung und dem Werden eines neuen Samens zu jener grundsätzlichen Disposition zu werden, welche aus optimalen Ausgangsstellungen auf wunderlichen Wegen optimale Positionen realisiert, die es wieder und mit eigener Verantwortung bewohnen darf.


Das Herausschießen der Säkularen Philosophie auf Christliche Philosophie als Vollendungs-, Eingeständnis- und Erfüllungsbewegung und -vollzug

Neuzeitliche sog. Säkulare Philosophie bestimmt sich wesentlich aus: 1. ihrem provisorischen, vorläufigen Charakter, 2. dem Charakter seiner Reduktion im Sinne der Beschränkung des Radius und des Wirk- und Beglaubigungsfeldes der Gewissheit (Empirie), 3. sie konstituiert sich in einer wesentlichen, dabei wesentlich skeptischen und skeptisch im Sinne des absoluten Agnostizismus bleibenden Offenheit und Mitteilungsgeöffnetheit und absoluten Offenbarungsbereitschaft (Das Zu-sich-Kommen der Vernunft und das Bei-sich-Sein der Vernunft ist eins der völligen Konzentration und der formalen Einfassung, aber ein solches, das in der korporalen Einfassung und dem korporal-formalen In-Form-Sein völlige Vernehmlichkeit, Empfänglichkeit, absolute Schärfung des Gehörs, der Sinne ist, welche bereitmachen für den Empfang geistiger, d.h. pneumatischer Erscheinungen und Gestalten, welche das Wesen des Vernunftreiches (Reich der Vernunftideen) selbsthaft vollenden und personal präsentabel und emergent machen.), 4. Neuzeitliche Vernunft und Philosophie ist im wesentlichen eine Transformation der Ontologie (oder anscheinenden Ontologiephilosophie, als Philosophie der Objektivität oder Gegenständlichkeit der Welt und des Seins, als eben bloße faktizistisch-tote Vorhandenheit) auf eine „Ontologie“ oder „Epistemologie“ oder „Ethik“ des Seins als Lebendiges Sein und als Leben, als lebendiger Vollzug, der die conditio sine qua non ist und bleibt der Weltaufstellung, der Weltbewältigung und der Weltverfügung. Und schließlich 5. Neuzeitliche oder Säkulare Philosophie ist in ihrem Wesen radikal a-ideologisch, a-totemisch, a-dogmatisch im Sinne der absoluten Auflösung und Verhinderung von Simulakrenanbetungen und Idolatriefestsetzungen, wenn sie auch und gerade dann wenn sie eigene Idolatrisierungen, Phantasmogorisierungen und Festsetzungen sind. Neuzeitliche, säkulare Philosophie ist wesentlich und unübersteigbar Aus- und Einsetzungs und Einlassungs- und Eingelassenheits- und Aufgehobenheitsphilosophie des kontingenten Bestimmten in das Unverfügbare, Unbestimmbare, Allverfügende und Allbestimmende Unbestimmte (des Absoluts als seine anonyme Freilassung im Sinne der Befolgung des Zweiten/(Dritten) Mosaischen Gebots: Du sollst meinen Namen nicht unnötig in den Mund nehmen und beliebig machen die unbedingte, unbezeichenbare und die unvorstellbar allmächtige Kraft und Macht!!..). Sie ist die unbedingte Adäquanz seines Vollzuges und Ereignisses. Sie ist aber auch damit die einzig mögliche Begründung oder (Selbst)Legitimation der Würde, der Selbsthaftigkeit und der Erkenntnisigkeit des Vollziehenden, dessen der ehemals den Namen Mensch führte, dessen der oder zu dessen Auszeichen es gehört Philosophie zu betreiben oder in der Hut der Weisheit zu sein, in der Einfaltung der Weisheit aufgehoben und ausgesetzt, hörend und vollziehend das absolute Wort des absoluten Gottes. Das ist das Ärgernis und die Hürde, das Öhr der Kantischen Philosophie, seine moderne Mosaität, sein Gesetz und seine Wahrheit.

Empirie als Vernunft- und Verstandesempirie (Konstruktivismus, in Folge dann: Technizismus) ist dann aber nur Empirie und Vernunft- und Verstandesempirie des sich vollendenden und vollziehenden Verstandes und der Vernunft. Sie ist Einlösung und Eröffnung und Herausbringung des Kerns, des Herzstückes der Materie. Sie ist Emergenz des Lebens und des gefügten Lebens und des geistigen Lebens und des eingefaßten, absoluten Vollzugs-- und Ereignislebens des Vollzuges der Einlassungs- und Empfangenswahrheit (siehe oben Kant). Insofern ist sie Koinzidenz, Konvergenz und Konjektur der beiden Hälften zur Emergenz der eigentlichen, der dritten Welt, der Ewigen Welt, des Auferstehungsleibes der Welt, jenes an dem und in dem alles offenbar und damit schön und gut und wahr und eigentlich und voll natürlich, kosmisch..schöpfungsnatürlich sein wird.

Das ist die Säkulare Philosophie und damit die säkulare Welt, wie wir sie kennen oder wie sie gelebt wird, bzw. wie es offensichtlich wird, daß gerade sie und diese Säkularität ihrer selbst nicht eingelöst und realisiert, geworden sind, daß gerade die säkulare Welt ausständig ist und ihrer Realisierung, Erfüllung und das heißt der Vollendung ihrer selbst und ihrer Versprechen und ihrer Möglichkeiten (Selbstbesetzungen, Namen, Gerufenheiten) bedarf. Neuzeit ist die Zeit der Realsierungserwartung und des Realisierungsausstandes. Neuzeit ist immer präliminale Zeit der Erfüllung. Noch nicht.

Der Gott aber oder das Selbst will und lieberwünscht und gewährt und bereitet die Erfüllung oder die Realisation. Gott will die Welt!! „Und so sehr hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen eingeborenen Sohn hingab.“

Jetzt aber geht auf der Sinn der Opferung, der Selbstopferung und sein Verhältnis zum Werden, zur Genesis, zum Hervorgang und Hervorgehen der Welt. Welt vergeht oder entsteht aus dem (Ver)Schwund. Welt aber welche jene ewige Welt ist, jene unendliche, unverstör- und unzerstörbare ist, jenes Aion das kein Ende und keinen Anfang hat, jene Fülle des Einstands und der Salbung und der Taufe in Liebe und absolutem Liebeswollen und Gebär.


Symbolische Sprachen als Sprachen der Erfüllung

Und nun wird merklich, und was nicht geschehen darf, wie unmerklich und fast unweigerlich aber wir von einer Rede der gesschichtlichen Vergegenwärtigung und Analyse und Anamnesis/Logos der Geschichte oder Eingang in physis unmerklich und fast automatisch in eine Rede und zu einer Rede gekommen sind, welche uns alles auf den Kopf gestellt hat, welche eine Invulsion der Evulsion betrieben hat, eine Um- und Ein- und Ausstülpung, eine Sprachgestaltenrede generiert hat, welche in apersonalen Verhältnissen und Geschehen und Vollzügen im Vollziehen ihrer selbst und in ihrer Erfüllung und Vollendung jene kosmischen Personalitäten oder eigene Sprachlichkeiten des Unendlichen (wir sprechen plötzlich mit der Unendlichkeit und bereden uns..!!) hervorgehen und werden läßt, uns einbefinden läßt im Raum der Apotheose, im Raum der Aufgehobenheit, im Raum der gewordenen Welt, in deren Mitte das unfassbare und unbeschreibliche Geheimnis ist, daß sich aber gibt und daß wir auf dem Wege der Welt zu sehen haben (Wenn die Welt ganz wird und sich erfüllt geht also die Sichtbarkeit des unsichtbaren Grundes auf! Und du wirst deinen Gott schauen..) in einer Funktion oder Geistigkeit, wie man früher sagte, in einem Geist, welcher jener Geist ist, der alles erfüllt und möglich macht, der allmächtig ist und der Berge versetzt und neu- und werden läßt mit Leichtigkeit und Freigabe und Gewähr alles, in der Wahrheit, in der Schönheit, gut, weil selbstaufgängig, befriedigend in sich und gesamt. Jener Geist der glimmt für kurze Augenblicke bevor er verschwindet (solange wir noch schwach sind in der Beständigkeit des Aus-haltens der Unendlichkeit), bevor wir ihn nicht mehr halten und an sich halten können und vermögen, jener Geist der absoluten und kosmischen und bergenden und kleinstmenschlichen Liebe, jene Liebe die Substanz ist, die diese und die Materie hervorgebracht hat, alles was steht und was aufgegangen ist und aufgeht, jene Liebe, die dich will und dich gerufen hat und eingesetzt hat und dir die Würde gegeben hat und übertragen hat zu herrschen (zu obwalten, hüten) über und die gesamte Erde und du, dessen Angesicht du bist und daß du ewig bist in seinem Licht, in seiner Hut, in seiner Wahrheit und seiner Freilassung und daß du nicht mehr diesen, den Traum/Alptraum für wahr hälst, in welchem und als welchen du ausziehst und dich irre, geteilt, zerstört und zerstoben werden läßt, vom Wurm angenagt und bevor er dich nagt, du sagen sollst: Wach auf!! oder besser: Stehe auf!! und dass der Stein wegrollt, denn seine Liebe und seine Allmacht und seine Wärme trägt dich und läßt dich siegreich auferstehen, damit du nicht schläfst, sondern damit dem Raum volle Erfüllung ist: unbeschreiblicher Vollzug und Eingewähr, Einstand dieses deinen Lebens.


"Und es ist der Entschluß des Intellekts, "die Dienerin des Gewissens" zu werden (ancilla conscientiae) - ganz wie im Mittelalter die Philosophie sich als "Dienerin der Theologie" betrachtete (ancilla theologiae) -, der die Tür öffnet."
Anonymus d´outre-tombe, Mond



Freitag, 16. April 2010

Politische Ökonomie (ECONOMIC REVIVALS V, Kapital, Selbst-Wertgeld)


Selbstwert : Geld


Globale Kultur, die globale Eröffnung und Schließung der Kultur und d.h. Gemeinschaftsbegründung und -aufstellung ist eine autogenerative, abgeschlossene Ganzheit und Gesamtheit. Sie funktioniert somit nicht mehr wie bisher nach einem Gesetz der Heternomie, oder gar nach einer bishin zur höchstkomplexen (lose-offenen, starr-gebundenen) Verflechtung der Heteronomenbezüge, als Relationismus. Sie funktioniert von nun an nach dem Gesetz des Selbst. Sie ist Selbstverwaltung, Autarkeia und somit etwas quantitativ und grundsätzlich dimensional anderes. Es existieren zwar Grenzen und mögliche Andersheiten, vorerst aber bleibt die Welt als solche ohne ein anderes Du, auf welches sie sich beziehen oder von welchem her sie sich beziehen könnte und in welchem und als welcher Bezug sie sich aufhalten könnte. Selbsthaftigkeit bedeutet aber nicht den Verschwund des Bezugs. Vielmehr wird Selbstandersheitsbezug im Selbstbezug erst eminent und eröffnet. In der Mitte des Selbst befindet sich in der Tat, wie Lacan herausfand, das Loch, eine absolut leere und ab-gründige Stelle, eine Stelle die aber zum Grund des Selbst wird, als in ihr und aus ihr das Selbst aller erst und unbegrenzt hervorgeht und geschenkt und gewährt wird oder als solches sich ereignet und tangieren und dann auch annehmen muß. Das Selbst befindet sich mit diesem Betreten der Ganzwerdung der Welt in einem Zustand der Unverfügbarkeit, also der Gewährung des Selbst (der Welt), über die es nicht mehr verfügen kann und welche es als unendliche Selbstgewährung annehmen muß vom gewährenden, das Selbst (die Welt) wollenden und das Selbst (die Welt) ermöglichenden Grund, welchen es/sie gerade als das Unendlich, Unfaßbar, Wunderbarste und Selbstverständlichste in ihrer Mitte erfährt und freudig auch annimmt, ihm sich selbst darbringen wollend, in der besten Form und Verfassung und Gabe, aufgrund welcher es dann noch selbstgewährter gewährt und aufgegeben wird in der Form eines akkumulativ-inständigen Wachstums und Seins, welches ihre Weise der Selbsteinrichtung, ihre kulturative Ökonomie und Politik mit der Zentrierung und selbstverständlichen Ausrichtung auf diesen wunderbaren Wechsel und diesen wunderbaren Tauschakt mit seiner noch wunderbareren Ökonomie und Wertschöpfungsbegründung und -eröffnung ist. Welt, ganzheitliche, ganze Welt ereignet sich wesentlich als das Ereignis dieser Mitte, oder dieses Mitteaktes, welches alle Verkehrshaftigkeit, Ökonomizität begründet, bündelt und unendlichfach entläßt, welches sie aber auch selbstverständlich und friedensdynamisch einordnet und gestaltbildet, formatiert, angesichtig macht im Sinne der Weltkultur und Welt-Menschen-kultureinrichtung in ihrer jeweiligen je bestimmten und einzelnen leibhaftigen Ausgestaltung und globalen Aufgehobenheit.

In diesem Sinne bedeutet die Eröffnung (die Erreichung) der Welt gerade die Einrichtung (die Eröffnung) der Ökonomie, einer Welt und Politik und Ökonomie, welche in der Weise bisher nicht gewesen sind, potential und latent, spektral, aspirativ, grundverwechselt, als Welt der Welten gewesen sind, aber nie in ihrer Weise des aktualen Seins waren, gegenwärtig westen und sich ereigneten, nie als solche offenkundig und d.h. auch eingerichtet, repräsentabel waren. Sie bedeutet die Eröffnung und Einrichtung der Ökonomie, welche nicht anders als die KULTURALE ÖKONOMIE gedacht werden kann, wenn mit diesem Titel das bezeichnet ist, was geschieht, wenn sich Welt und das Selbst der Welt als die Weise des Daseins der Weltmenschen ereignet als Ereignis des Daseins, als Einrichtung des Selbst, als Gewährungseinrichtung und Selbsteinrichtung des Selbst. Sie bedeutet die quasi naturale Zentrierung und Gewichtung und Ansetzung der Ökonomie um und aus diesem hervorbringend-gewährenden Selbstvollzugsmitteakt, in welchem das Selbst dem Selbst als das ganz andere seiner, als es selbst als das ganz Andere und damit es selbst als das Völlige (aber gewährte) gegeben wird. Kapital ist dann das, was in dieser Unendlichkeit, dieser Potenzialität und Unverfügbarkeit, Unisichtbarkeit(?), in dieser völligen Dynamis getaucht ist und war. Kapital also auch zum ersten Mal, wo bisher nur eine Anspielung, eine Allusion, ein Simulakrum war (bishin zu schlimmsten und schwärzesten und übelsten Formen der Uneigentlichkeit!). Eine Taufe der Welt und des Selbst (und in Folge aller seiner Konstituenten), welche sie erst werden läßt, mit dem Kopf das Licht der "Welt" erblicken läßt, sie kapitalisieren läßt, zum Pfand sein läßt, das frei gegeben ist in die Hand und in die Selbstverfügung, welche aber auch nicht sein braucht und kann, sein könnte, gewährt, geschenkter unbedingter und unbedingt freier und unbedingt abhängiger und je bestimmt gefügter und sich selbstbildender, formierender und gestaltender Wert: Selbstwert.

Das Selbstwerden der Welt ist gerade, und das ist das Paradox, die Eröffnung, die angesichtige Offenbarwerdung der unverfügbaren Andersheit und völligen Gewährs- und Hervorbringungshaftigkeit, das was klassisch Gott genannt wurde, der Welt, aber sie ist es als hinweisungsfähige Realitätsfügung und Grundstruktur der Realität, sie ist Offenbarung an ihr selbst, sie ist Empirie der Selbstwerdung, des Herauskommens, der Geburt und der Begründung der Welt, welche als die unverfügbare Aufgehobenheit und Gewährung der Welt und des Selbsts der Welt ist in dem mit dem Selbst offensichtlich werdenden Gewährungs- und Unverfügbarkeitsgrund als dem Schein, der Glorie, dem unendlichen Lebensgrund und -quell der Welt, welcher der Weltkultur offenbares Licht und Sonne und Ermöglichung ist, ihre sie unbedingt wollende und gar liebende Voraussetzung (Wenn Welt in der Fülle der konkreten Weltkultur herauskommt und herauskommen kann und darf, dann erfährt sie die letzte Stufe der Möglichkeit ihres Herauskommens nicht mehr als einen selbstgesetzten Akt der Selbsteinsetzung, sondern des Eingesetzt- und des sehnlichst gewollt und d.h. geliebt, herausgerufen Werdens. So ist die Wirklichkeit der Welt die Möglichkeit von Gott. Das Herauskommen des Wertes ist das totale Heraustreten des absoluten Wertes, welcher jenen Wert heiligt, in Gold und Licht seiner Allvermögendheit taucht, und somit zum aufgehobenen, unendlich geheiligten, rechtfertigten und unverbrüchlichen Wert eben macht.

Staatstheoretisch und politökonomisch heißt das aber: Erst dieses Kapital, daß als solcher Teil der umfaßenden, weltversammelten Versammlung vor den unendlichen und unverfügten und ganz-anderen und liebend-gewährend-hervorbringenden Grund als den Weltenschöpfer gebracht worden und in ihn getaucht, ihm gegeben worden ist, kann als Rückgabe und absolut freie Gewährung der Teil sein, der das KAPITAL ist der Welt, welches unverbrüchlich, unversehrlich, unausschöpflich ist, kann jenes Brot vom Himmel sein, das Leben gibt und das das Symbol des Kapitals, des Wertes, des Geldes ist, als Realsymbol das Wertgeld und somit das eigentliche Wertsymbol, das eigentliche Geld. Alles andere Geld, alle andere Wertschöpfung sind sogesehen, und das ist offensichtlich, nicht Werte der Selbstaufgehobenheit und der Selbstoffenbarkeit. Sie sind auch keine Selbstgaben und keine Selbstgewährung. Über Aspirationen, Anspielungen und Andeutung, Referenzen und unaufgängige Vermittelungen aspirieren sie als Energievertretungsgeld Dynamis und d.h. aus der völligen Dynamis und Möglichkeit freigestelltes Energievertretungsgeld, als Wert-warenschöpfungen und Dienstleistungen immer noch produzierte Aspirationen, Entfremdungen und nicht Selbstschöpfungen, -gaben und -erfüllungen. Erst das Auf- und Eintauchen in die absolut vergoldende und herausbringende Übermöglichkeit des goldenen, liebenden und allvermögenden, weil selbsthervorbringenden und anerkennenden Grundes macht die Wertzeichen und Werke zu Selbstwerten, welche gottgefällig (d.h. dem absoluten Vermögen angemessen und entsprechend sind) und damit eben erst absolut und autonom und real sind, erst dieses macht sie zu jenen Kapita, welche Produktion akkumulieren, Produktion Produktion werden und sein lassen und Unternehmens- und Energievermögen und Sicherheitsvermögen (als „Geld“) zu jener Möglichkeit, welche alles schafft, die Unternehmung vollendet, die Energie aufgehen läßt als wirkliches tatsächliches gottaufgehobenes Werk, Sicherheitsandeutung zur Befriedigung und Befriedung macht, welche Sicherheit freigeben kann (Geld schenken kann und freigiebig macht).

Wir leben in Vorzeiten der Ökonomie, in Vorzeiten der Selbsteinrichtung (Politik), in Vorzeiten der Welt und der Ermöglichung. Es sind Zeiten der Vorverwirklichung. Provisorische Zeiten (westlicher Technizismus), überfällige Einrichtungszeiten (Reste der Naturkultur). Zeiten des Ausstandes von Welt und Selbst. Auch vorkapitalistische Zeiten. Keine sozialen/sozialistischen Zeiten. Keine Zeiten der Liberalität als der freien, selbstverfügten und aufgehobenen Eksistenz, des Herauskommens und Herausstandes des Eigenen. Es sind vorgeburtliche Zeiten. Zeiten der Vorbereitung und der Wehen. Zeiten der Angst und großer Erwartung. Es sind aber auch Zeiten der möglichen Einrichtung, der freien Verfügung, der unbeschreiblichen Gewährung, Zeiten irrsinnigmachender, betörender und selbstermöglichender Gnaden. Es sind Zeiten Gottes, Passahzeiten, Zeiten eröffneter Ausnahmezustände in den Himmel, Zeiten des Sprunges der Eierschalen der Selbstverkrustung und -einkapselung und -inflexion. Es sind Zeiten der Offenbarkeit und der Berufung.

Kulturale Einrichtung und Ökomomik bedeutet Selbsteinrichtung mit in der Mitte eingefügter unverfügbarer göttlicher Grundbarkeit als Liebes- und Hervorbringungs- und Wollens- und Gewährungsgrund des aus diesem Kelch herauskommend „Menschen“ als der Kultur. Diese Mitte der Mitte und die Mitte als Aufgang oder als unverügbare Gewährung ist die Versammlung der Flektionen, das Integral der Differentiationen, Funktionen, Summe der Produktionen, Einvernehmung der Einvernehmungen, die Kultur der Inkulturalisationen, die Stelle der Aufhebung. Sie ist das Sacrum Officium der Welt und theo-politisch-sakrale Tausch- und Einsetzungs- und Zurweltbringungszentrale die autopoietische Mitte der Selbstreferenz der Gesellschaft und die Ursprungsmatrix der Kultur und damit des ursprünglichen Wertes und damit des Symbols des Wertes des Geldes. Sie ist die Stelle des Selbstgeldes. Sie ist Versammlung und Selbstbewußtwerdung und Einrichtung damit der Selbstreferenz der Selbstreferenz, der Autonomie der Autonomie, der Einrichtung der Einrichtung (Kultur). Sie ist die politische Grundgewalt des Staates. Matrix. Sie ist Apotheose des Angesichts der Welt und der Gesellschaft und der Kultur, welche in der obig analysierten und ausgelegten Weise des Kontingenz-Unverfügbarkeitsgefüges verfasst und verfügt ist. Sie ist politische Einrichtung der Monarchia der Welt, des Selbst, der Gesellschaft, die Personifizierung und das Zusichkommen und Herauskommen der Gesellschaft als Vollendung und Einlösung und Offenbarwerdung der Repräsentativ Demokratischen Ein- und Selbsteinrichtung und als die Einrichtung des Repräsentanzengefüges der Repräsentanz bis hin zur Einrichtung und Einfügung der Monarchia, des Offenbarwerdens der absoluten-aufgehobenen Welt, Weltlichkeit und damit sakrale Welt. Sie ist Offenbarkeit und Selbsteinlösung der Selbstbestimmung vorgeprägt im historischen Gebilde des Christentums.


Fraglichkeit der Politischen Ökonomie des Selbstgeldes (Bürgergeld, Grundeinkommen)

Das ist der Grund und Quell und die ursprüngliche Legitimationsader einer neuen Fassung und Selbstverfassung des Sozialstaates und der politischen Ökonomie des demokratischen Verfassungsstaates. Er ist eine Transformation des Staatswesen auf die Erfüllung und Vollendung des demokratischen Staatswesens im Sinne eines auch institutionalen Werdens des Selbst, der Autonomie des Staatsselbstwesens (des Souveräns). Er transgeneriert und transformiert die bisherige (sowieso provisorische, adventistische) Gewaltenteilungsstaatlichkeit mittels der Einführung des Selbstreferenten und autopoetischen Systemzeichens und Selbst im Sinne der Degradierung und d.h. Platzeinräumung des Gewaltenteilungsgefüges im Sinne seiner Sekundarität und Entfaltungs- und Darstellungs- und Einfügungsfunktion (Verwaltungsfunktion) des primären Waltwesens des autogenerativen Verzeichnisses des Selbst der Kommunität in welchem Typen, Urtypen des Selbstwesens offenkundig und generiert und intensiviert werden, welche dann aber wiederum im Verwaltungswesen ausgeführt und organisatorisch optimiert werden. Das primäre Waltwesen des Selbstwesens des Staates (verfasste Polis, Selbst des Souveräns) ist in diesem Sinne das Kaput, das Haupt und die primäre Sammel- und eben Tausch und eben Anverwandlungsstelle des Kapitals des fuktionalen und funktional ausdifferenzierten Aspektengefüges der Souveränsgegebenheit (Sinnlichkeit, Körper, Materie (im Sinne der Unaufgehobenheit und Heteronomie oder keinen echten Autonomie als Aufgehobenheit im Absolut) ). Aus ihm generiert und rekuriert jenes eigentliche und unendlichkeitsgetauchte und selbsteingerichtete Kapital und Geld und Wert- und Selbstgeld, welches auch von dort auf dem Wege dieser symbolischen Vermittlung (oder dieses Unendlichungs- und admirabile commercium Aktes oder Liebeseintauchung und -vollendung des Produktionswertes (Lebensmittel, Ware I) und des Energievertretungswertes („Geld“, Ware II) ) zurückgegeben und verteilt wird an die Gemeinschaftsglieder und -mitglieder als ein SYMBOLISCHES GELD oder WARENWERT oder EBEN SELBSTWERT, welches das Grundgehalt (wenn auch symbolisches) als Start- und Ausgangskapital des Gemeinschaftskörpers ist, das angesichtige Selbst (die Primärökonomie des Gemeinschaftskörpers oder die Realität des Selbst).

Freitag, 9. Oktober 2009

Politische Ökonomik (ECONOMIC REVIVALS IV, Perspektiven eines kulturalen Weltpolitikansatzes)

Über die Möglichkeit einer substanziellen Weltkultur; Liberaler Sozialismus oder Welfare Society; Cosmic Politics (Kosmopolitie) - Über die Einrichtung der Welt; Über den ökonomischen Kreis der globalen Kultur, Gesellschaft und Ökonomie (Wertschöpfungsproprium des Menschen: Sammlung der Akkumulation (Mehrwert) zur Präsentation der Akkumulation an transzendentale und Bedingungskräfte (Opferung, Darreichung) dadurch deren Verabsolutierung, Heiligung und darauf Verteilung der transzendentalen und Gewährungsgabe an die Summe der Gemeinschaft (zur Reproduktion als lebensbedinghafte-selbstverwirklichende Reproduktion, welche physische, energetische, technische, epistemische, soziale, religiöse
impliziert oder als Repräsentation der mondan-sakralen religiösen Form sich darstellt und ereignet). In diesem Kreislauf ist Mehrwert, Erhalt und Variabilität der Kulturproduktion aufgehoben in einem religiös-metaphysischen Gesamtaufhebungs- und Bedingungszusammenhang



Einleitung: Eröffnung und Justierung der Frageposition, Frage nach der möglichen substanziellen Weltkultur

Einerseits ist Globalisierung (dies in letzter Zeit aber vornehmlich ökonomisch gedacht als Globalisierung der Märkte, des Wettbewerbs, der Produktion und der Geldwirtschaft) seit Langem in aller Munde und gehört wohl auch als Universalismus (seit der Zurückschlagung des Empire-Kolonialismus in mehr abstrakt-normativen und funktionalen Wert- und Zweckaufstellungen) zu den wohl innersten Verwirklichungskräften und obersten Grundwerten der Zivilisation westlicher Prägung,
trotzdem bleibt die Frage, bzw. ich habe hier schon mehrmals auf eine Interpretation dieser westlichen Formation (zumindest in ihrer aktuellen Modifikationsstufe) rekuriert, welche gerade in ihr die Aporien und die Stundung der Verwirklichung einer selbigen Globalisierung und wirklichen Weltwerdung erblickt, die es aber permanent als System unternimmt und anstrebt; es bleibt also die Frage, ob diese Globalwerdung realisierbar ist, bzw. ob auch das gegenwärtige westliche System mit ihr vereinbar ist, wie es sich eventuell selbstdistant entwickeln und modifizieren müßte, um eine Vollendung ihrer Selbstvorgabe selbst gewahren und wahr werden und sein zu lassen, ob dies der gegenwärtigen Aufstellung überhaupt möglich ist, oder ob diese jene Wendung gerade ausschließt und sich aus ihrer Verhinderung gerade paradoxerweise speist, und was eigentlich anderes passiert, wenn eine solche Stufe der Realisierung realisiert ist, obwohl natürlich Kontinuität in der Verwandlung passiert, obwohl von einem völligen und unbedingten Anfang gesprochen werden muß: Weltwerden, ja geradezu Weltschöpfung.
Ja ich möchte diesen Sachverhalt, bewußt mich diesem Wort WELTSCHÖPFUNG und seiner Bedeutungsimplikation überlassend, in diese Dimensionen des Theopolitischen, des Weltschöpferischen überhöhen und überheben, hochfrequentig aufladen, weil ich denke, daß er vielleicht auch nichts anders bedeutet und weil ich denke, daß er eigentlich auch nicht anders zu bewältigen und zu vollbringen ist, außer im Kontext und in der Sprache und in der Logik einer göttlichen Weltschöpfung, wenn das auch für neuzeitliche Ohren unannehmlich, suspekt und geradezu verpönt, ja unseriös-lächerlich und einer Theorie und Philosophie und Intellektualität nicht würdig und für eine Politik höchst verpönt und unakzeptabel ist. Diese werden aber ein Gegenteil darin erkennen, wenn sie einsehen werden, in welcher Weise dieser Ansatz einzig sie in ihre eigene Würde und Verantwortung hebt und sie in etwas überhebt, dem 1. getrost vertraut werden kann und 2. das vorhandene Macht potenziert und endlich befriedigend optimiert.

Die Frage ist, ob eine substanzielle Weltkultur und -politik denkbar ist und das jenseits von z.B. funktionalistisch-wertmäßig-abstrakten, liberalen Bedingungskonstellationen (des Westens) und jenseits von naturalen Kulturvorstellung (stellvertretend z.B. im Kulturbild des Islam, wenn auch beim Islam gerade höchste Vorsicht geboten sein muß, da ja gerade der Islam, wenn er auch in seinem Gesellschaftsbild höchst apodiktisch natural und stammesgeschichtlich undurchdringlich daherkommt ja gerade eine göttliche, also a-naturale, hypernaturale Schöpfung ist und dadurch gottgegeben, also inwieweit die arabische Nation ja nicht gerade eine Kunstnation, ein Kunstgebilde ist, bzw. wie sich ganz leicht zeigen ließe, inwiefern die heutige dominante Erscheinungsweise des westlichen Systems eine vornehmlich arabisch (über die arabische Aristotelesüberlieferung..) begründete und fundierte ist), in welche jegliche Kultur als wesentliche Mitte aus Natur-gegebenheit und Verfügungsbildung als archetypische Polaritäten tendenziös zerfallen oder schwerpunktmäßig verzerrt werden kann, ohne daß die Mitte, die KULTUR eben, ihr eigenes, Selbstevidentes erzeigen und eben substanziell geschehen kann.
Substanzialität bedeutet hier also gerade nicht eine pure Natürlichkeit und Naturwüchsigkeit und sog. Traditionshaftigkeit. Sie kann aber auch nicht mit Mitteln purer und ständiger und unübersteigbarer Mittelbarkeit der Funktionalität und Neutralität und purer abstrakter Werthaftigkeit und Prozessualität und einer Technizität der Handlung und Aspiration der Praxis erreicht werden, weil hierfür diese Mittel ihrer Erfüllung und Verwirklichung eben bedürften und damit einer gewissen Weise des Selbstüberstiegs, in welcher sie Substanzialität gewinnen oder als Substanzialität sich erzeigen, reflektieren, modifizieren und schließlich er- und anerkennen können.
Substanzialität kann also nur ein Drittes bedeuten, welches diese beiden unabdingbaren Momente und Elemente und Dimensionalitäten der Naturalität und der Konstruktivität in einer Weise vereinigt, in welcher ihr Produkt als Ereignis und Geschehen und als Selbstereignis und Selbstgeschehen sich erreignet und geschieht und sich erreignen kann und darf und geschehen darf und kann. Sie ist somit der Titel für das eigentliche Produkt und für die eigentliche Schöpfung, das Gebild und die Wirklichkeit der Kultur, welche menschliche Wirklichkeit ist, wenn Wirklichkeit menschlich und Menschlichkeit wirklich ist. Substanzialität bedeutet reale Wirklichkeit, Realität (aber als paradigmatisch menschliche, menschlich-kulturale, welteinrichtende und weltaufgehobene Wirklichkeit), Welt, Gebilde.


Die Möglichkeit und Wirklichkeit einer Synthese: Liberaler Sozialismus. als Modell der kulturalen Politischen Ökonomie für die westliche Zivilisation

Ein experimentaler Weg diese Möglichkeit und Wahrscheinlichkeit zu prüfen, wäre eine apodiktische Antipodität z.B. der gegenwärtigen westlichen Kultur, des Liberalismus und des Sozialismus, in der Möglichkeit und Beständigkeit und Wirklichkeit ihrer Synthese als liberalen Sozialismus oder sozialistischen Liberalismus zu denken. Liberaler Sozialismus als das Modell einer Wohlfahrsgesellschaft, als das implizite Modell der westlichen Welt der Neuzeit, welches nur aufgrund einer mangelhaften ursprünglichen Kraft und ihrer Vernachlässigung und Diskreditierung und Verkennung hat nicht mehr in der rechten Weise und als dynamische und wechselweise und selbstschöpferische und aufgehobene Einheit gedacht und verwirklicht werden können und welches sich in der Folge und Summe in jene konfliktöse, krisenhafte, unruhige, katastrophische, aber auch schöpferische, produktive, energetische und impulsive Dissoziations- und Zwangsvereinheitlichungsmacht hat entwickeln können, welche die westliche Zivilisation für die Welt der letzten 2-300 Jahre dargestellt hat, aus deren unbedingter Einheit aber diese Neuzeit erwachsen und als welche sie entwachsen ist, als Blüte oder Frucht einer jahrhundertelangen Bemühung und Vorbereitung und Kulturalisation. (Wieder könnte man hier Gedanken anhängen und anstellen, über die möglichen fatalen und unfruchtbaren Folgen der Vernachlässigung oder der Diskreditierung eines wirklichen Denkens und Durchdenkens des Wesens der Mitte, ihres schöpferischen, selbsterträglichen und selbstproduktiven, synthetischen und integrativen, versöhnenden, aber auch eröffnenden, Stand und in Folge wirkliche Dynamik ermöglichenden Grundes.)
Liberaler Sozialismus ist also, auch wenn die Gewohnheitsadvokaten der Parteien ignorant Nichthören werden oder lächerlichmachend abwinken und zu widerlegen versuchen werden, jene selbstverständliche Formation der Gemeineinrichtung (in der Folge, daß Gemeineinrichtung nicht recht anders überhaupt zu denken ist, wenn es aus sich selbst gedacht wird und vor allem zu sich selbst zurückkommen oder finden soll!!) in welcher gerade die Teilnehmer als Mitglieder der Gemeinschaft nicht anders als liberale, selbstverwirklichende, selbstunternehmende Akteure, Kommunienten und Empfänger von schöpferischen, eigen-produktiven Leistungen gedacht werden können, in welcher Eigenproduktion und schöpferischen Ertätigung eines jeden einzelnen Teilnehmers und Mitglieds jenes Gesamtprodukt erbracht ist,welches als lebensechte, lebendige, schöne Wa(h)re von der Gesamtheit und freien Gemeinschaft und Gemeinschaft der selbstbewußten und verantwortlichen Freien als Ergebnis der jährlichen Ertätigung in der Frucht des schönen Werkes den höheren Mächten (und wenn die Gemeinschaft besonders edel und wesenhaft ist: dem höchsten Gott direkt als schöne und würdige Gabe) dargebracht wird und im Dank vor den Bedingungskräften (Natur..), welche diese wohlwollend, freudig empfangen und im Tausch eine göttliche Gabe zurückschicken, welche als göttlicher Grund und als göttliches Pfand unter die Mitglieder verteilt wird, aus welcher eine göttlich akkumulierte Tätigkeit des nächsten Zyklus des transzendental aufgehobenen liberalen Sozialismus hervorgeht, in dessen Mitte ein wirkliches lebendiges und konkretes und schöpferisches Kapital steht, das sich lebendig und organisch nährt und rückgewährt...


Cosmic Politics (Kosmopolitie) - Über die Einrichtung der Welt

Natürlich wird diese Geschichte und Variante spätestens seit der Wendung der gemeinschaftlichen Produktion eines "schönen" Produktes und einer "Gabe an die höheren Mächte" die Advokaten erleichtert diabolisch aufspringen lassen und mit pathetischem Gesichtsausdruck auf den Vortragenden in die Menge starrend und schreiend vorzuführen seine Erlösung zu finden wissen, denn dies, das verstehe sich nun von selbst ist in keiner Weise neuzeitlich und wissenschaftlich und gemeinwohlmäßig akzeptabel und braucht nicht diskutiert zu werden. Es knockoutiere sich, Gott sei dank!, selbst!

Jedoch muß gesagt werden, daß für das Konzept des Liberalen Sozialismus diese Wendung auch noch nicht wesentlich ist. Er kann getrost und der Schwerpunkt seiner argumentativen Absicht lag ja in dem Be- und Erweis einer praktischen Denkmöglichkeit und Wirklichkeit der Vereinigung dieser beiden sog. Gegensätze, ja geradezu der Erweis eines Nichtandersverfasstseinkönnens des Gemeinschaftlichen als in der Form eines sog. Liberalen Sozialismus. Dieses ist nicht anders denkbar und auch nicht anders durchführbar und lebbar!
Somit wäre die Absicht schon an dieser Stelle erfüllt und das weitere wäre dann eine wirkliche und wirklich politische Frage und Einrichtung an eine solche Einrichtung und an ihr Produkt: Was wird mit einem solchen Sozialprodukt gemacht? Und wie wird das verteilt? Und was ist eben dieses Produkt?
Hier aber beginnt die Sphäre des Politischen jenseits des Ökonomischen. Hier beginnt Politische Ökonomie oder wird sich ihrer selbst bewußt und ich bin mir sicher, daß sie zu keinen anderen Schlüssen kommen kann, wenn sie nach Maßstäben der Optimalität verfährt und d.h. auch ihre eigene Aufrechterhaltung im Blick hat, als zu denen zu welchen ich oben, vielleicht etwas scheinbar rückschrittlich-naiv zu sprechen angefangen habe. Aber ich stehe dazu, weil im rechten Augenblick wird diese scheinbare Naivität und Simplizität von einem anderen Zugang kommend als der Gipfel der Synthese, der Komplexheit und der Befriedigung und Befriedung und der Dynamisierung und Ermöglichung angesehen werden müssen, so daß ich mich getrost jetzt schon beruhigt dorthin begeben und verweilen kann.

Liberaler Sozialismus ist also die selbstverständliche, ja geradezu naturale Form der Gemeinschaftsverwirklichung einer mit Bewußtsein, Selbstbewußtsein, Gewahrsein und damit Freiheit und göttlichen Eingebettetheit (Eröffnetheit für und Eingelassenheit in das Vollkommene) gebildeten Spezies in der Form ihrer hiesigen Verwirklichung (im Sinne der immanenten Strukturalität). Sie ist Selbstverwirklichung des Einzelnen als Gemeinschaft, in der Weise, daß das Proprium des Menschen gerade die Gemeinschaftsverwirklichung ist, welche dann transzendental bedingt und fundamental-physikal gegründet sein mag, aber das Eigentliche ist seine soziale Lebensverwirklichung, die Verwirklichung einer sozialen Einheit, eines Holons, das eine Selbstständigkeit ist, der es aber nicht widerspricht, daß sie gerade als Selbständigkeit auf andere Selbständigkeiten angewiesen oder ausgerichtet ist oder gar in diesen ihre Erfüllung oder Ergänzung zu finden versucht. In diesem Sinne beinhaltet das Kapital des Liberalen Sozialismus durchaus ein abstrakt-monetär-quantitorisch formatiertes Kapital. Dieses reicht aber längst nicht mehr oder höchstens als Material für die Verwirklichung und Kapitalisierung des Kapitals des Liberalen Sozialismus aus. Dessen Kapital muß natürlich entsprechenend wesenhaft sozial bedingt und fundiert sein. Es wird eine der zentralsten und spannendsten Fragen sein, welches dieses Kapital ist und in welcher Weise es real sein kann.


Über den ökonomischen Kreis der globalen Kultur, Gesellschaft und Ökonomie (Reflexion Geld/Ware)


(Wertschöpfungsproprium des Menschen: Sammlung der Akkumulation (Mehrwert) zur Präsentation der Akkumulation an transzendentale und bedingungskräfte (Opferung, Darreichung) dadurch deren Verabsolutierung, Heiligung und darauf Verteilung der transzendentalen und Gewährungsgabe an die Summe der Gemeinschaft (zur Reproduktion als lebensbedinghafte-selbstverwirklichende Reproduktion, welche physische, energetische, technische, epistemische, soziale, religiöse impliziert oder als Repräsentation der mondan-sakralen religiösen Form sich darstellt und ereignet). In diesem Kreislauf ist Mehrwert, Erhalt und Variabilität der Kulturproduktion aufgehoben in einem religiös-metaphysischen Gesamtaufhebungs- und Bedingungszusammenhang,

In der oberen kurzen Skizze des Liberalen Sozialismus ist auch kurz so etwas wie ein Rudiment des Kreislaufs der Kulturalen Ökonomik für dieses Aspektengebilde aufgerissen worden.
In der Tat bestand bisherige Ökonomik, die neuzeitliche mehr als die klassisch-antike oder mittelalterliche, wesentlich im Aufzeigen eines ökomomischen Gleichgewichts- und Kreislaufschemas der ökonomischen Wertschöpfung und Verteilung. Die könnte auch als eine Aufgabe der oder als eine wesentliche Plausibiltäts- und Seriositätsfrage an die Kulturale Ökonomik angesehen werden. Natürlich muß die Kulturale ÖKONOMIK hier besonders aufpassen, daß sie sich nicht dazu verleiten läßt, sich in eine ihrer möglichen Aspekte und d.h. Terminologien und Methoden übersetzen und zwängen lassen zu wollen. Vielleicht wird sie an beiden Varianten ihre absolute Offenheit und Mangelhaftigkeit und ökonomische Unzulänglichkeit aufweisen helfen müssen. Diese aporetische Stufe und das Vermeiden eines entweder quantifikatorisch-abstrakten, zweidimensionalen Kreislaufschemas, sowie einer puren qualifikativen Wertrede wird sie aber zu der Notwendigkeit umso mehr führen, ihre eigene und d.h. die der Ökonomie adäquate synthetische Darstellung des ökonomischen Geschehens formal darzustellen und zu vergegenwärtigen.
Hierbei sollte man nie vergessen, daß die Einführung eines Scheingeldes und dann auch Scheingeldkreislaufs in die sog. Realienwirtschaft ebenfall einen entsprechenden Quanten- und Kunst- und Irrealitätsgriff bedeutete! Das Scheingeld ist, wenn es auch mit Wert gedeckt ist, Scheingeld und damit rein real besehen völlig irrelevant und eben lächerlich-scheinhaft! Erst die latente Vorhandenheit einer eigentlich unphysikalischen Sphäre, welches das Scheingeld repräsentiert, gibt dem Scheingeld seine Realität. Es lädt es mit Wert auf, weil es Wert darstellt. Zeichenhaft-medial. Nicht symbolisch-medial wie bislang fehlerhaft, bzw. in der Folge verheerend festgestellt wurde! Das bisherige Geld stellt noch keine symbolische Wertebene dar (höchstens eine krankhaft dann beezeichnete fetischistische, wenn Papiergeld für Ware genommen wird z.B.!). Es ist nicht in ihm selbst werthaft. Es bleibt immer billiges Papiergeld! Es repräsentiert aber und das dann auch sehr mächtig und potent die rein unphysikalische energetische Sphäre, welche im ökonomischen Kreislauf entsteht, die Dynamik. Es repräsentiert Wert, ist aber noch nicht Wert. Wert wird es, wenn es sich aus der Dynamik in die Energie, in die energeia, ins ergon, ins Werk gesetzt und verwandelt hat. Davor ist es Zeichen, pure Verweisgröße auf etwas. Das Wert aber Energiewert (Verwirklichungswert) wird, jenseits oder neben dem physikalisch-objekthaften Warenwert, und daß dieser zunehmend hinter dem Papiergeld der westlichen Wirtschaft steht, rechtfertigt noch nicht, das Geld als Repräsentant des Wertes zu sehen. Es repräsentiert Energie oder auf Abbaustufen Warenmenge. Es ist unitär oder quantitativ fundiert und eben nicht symbolisch! Symbolisches Medium kann nur ein Medium des Symbolischen sein. Energie (Unternehmensenergie, technisches Vermögen) ist noch nicht sym-bolisch, konkret zusammengesetzte Wirklichkeit. Sie können im Hervorbringen und dem Daseinlassen eines Konkreten und Zusammengesetzten und d.h. dann Werthaften ergehen und resultieren. In diesem Fall aber würde das Geld anders fundiert werden müssen. Sein Kennzeichen wäre dann unternehmerische, produktive (arbeitsmäßige), schöpferische (ideale) Verwirklichung, welches Wert substanziell und als wirklich begründet. In dieses geht Arbeit, Energie, (schöpferische) Tätigkeit ein. Für dieses müßte in der Tat eine neue Zeichenschöpfung generiert werden, welche es darstellt. Vielleicht ist das Zeichen ein selbstdarstellendes Zeichen, also dann ein echtes und wirkliches Symbol. Wir können nur sagen, wir haben bisher keine Wertsymbole und -repräsentative (zumindest nicht offizieller und institutioneller Natur!). Es existieren Wertakkumulationen und Wertpartikularisationen, Wertwolken, Wertströme, -aufleuchtungen, Wertquanten. Unser Wirtschaftskreislauf ist bestimmt durch zwei Elemente, die Warenmenge und -ströme (samt Dienstleistungswaren) und die Geldmenge und -ströme (welche die pure Energizität repräsentieren). Die Zweite gewinnt hervorragendes Übergewicht. Das Ganze ist aber material-elematar (Ware, Dienstleistungs-verrechungs-ware, Papiergeld) gebunden. Eine erstaunliche unausgeglichene und wie es scheint unerlöste und deswegen hochneurotische Chimäre! Die Neuzeit besteht gerade in der Verschleierung und der Verdrängung und der Verstörung der Wertdimension! Weil wir kein Wertdenken haben, können wir auch kein Wertsymbol haben, welches Geld bestimmt nicht ist, sein kann und auch nicht letztlich sein will! Die neuzeitliche Unternehmer- und Bürgerschicht hat im Geld ihren Repräsentanten und sie möchte, daß dieser als der allgemeine Repräsentant angesehen wird. Er ist es aber nicht oder er wird es erst sein, sollange er nicht allgemein repräsentant eingerichtet ist, solange er nicht das dann eingerichtete Medium des Liberalen Sozialismus wird. Aber welche unmögliche Einführung und Modifikation könnte das für das Wertsymbol sein?


(Das öffentliche Geld, das private Geld das Wertgeld (Gewährungen (Resourcen, Landwirtschaftsprodukte),


WarenI (Produkte, Dienstleistungen),

WarenII (Öff.Geld, priv. Geld),

Geld (Wertgeld)) )

Dienstag, 6. Oktober 2009

Über das Symbol der Welt und die gesamtheitliche Wirklichkeit II

Die Frage ist aber jetzt, wie ein solches (auch kulturspezifisch, wird man sofort sagen und auch schreien! und das besprochene auch sofort schon als unakzeptables und extrem und eindeutig tendenziöses und unmögliches von vorn herein schon abweisen und diskreditieren zu können glauben), die Frage ist, wie ein solches Symbol der Welt tatsächlich mit jener eben ungefügten, tatsächlich vielfältigen und zerklüfteten, partikularen und insularen, auf verschiedene Weise zu faktisch festbehaupteten (physikalischer Materialismus, ethnischer Traditionalismus..) oder zu flüchtig verabschiedeten Welt, und das heißt eben nicht als dieses Gefüge sichtbaren und eben daseienden Welt vereinbar ist oder auch gar als nicht vereinbar proklamiert wird von verschiedenen Seiten, welche auch vor allem auch aus den eigenen Reihen heraus seinen Eurozentrismus registieren und damit den Ansatz sofort ahnden und aus dem Verkehr zu ziehen bemüht sein werden und auf alle Fälle schon von vorn herein und sofort vergiften und d.h. als bedrohlich und beschneidend und als tendenziös und als herrschaftlich erklären würden.

Und da ist zu sagen: Das Symbol der Welt ist eben nicht mit der Welt und der Wirklichkeit vereinbar, weil es es noch gar nicht gibt! Es gibt eben die Welt nicht, welche nur als das Symbol der Welt sein und gedacht sein kann! Es gibt dieses Symbol als realwirksam evident nicht und deswegen gibt es ja auch gerade die Welt nicht!

Es ist eine Frage der Entscheidung, der bewußten Kreation, Schöpfung, Einrichtung, des politischen, weltpolitischen Aktes seiner Einrichtung, welche in der Bildung und der Einrichtung und der Schöpfung und d.h. der Herstellung gerade dieser Dimension gemeinsamer realer und realwirksamer Welt und Weltlichkeit besteht, welche die Realisierung des Symbols der Welt bedeutet!

Das Symbol der Welt ist dann auch somit völlig falsch und inadäquat gedacht, wenn es als eine kulturspezifische oder aspektual-konfessionell spezifische Type unter den anderen Typen vorgestellt und betrieben wird. Sie zeichnet sich gerade dadurch aus, daß sie eine Antwort findet und vorgibt auf die Fragen des Verhältnisses des Allgemeinen zum Besonderen, der Organisation der Besonderheiten und der Organisation ihrer Aufhebung und der Repräsentation ihrer Aufgehobenheit als eben Weltinstitution, welche eine neue Institution und eine neue Dimension und Wirklichkeitsdimension eben bedeutet und eröffnet und einrichtet, weswegen sie ja auch den Akt der Weltstaatgründung bedeutet, wenn auch diese Gründung als die Hebung von Latenz in Aktualität, des feierlichen Quanten- und Geburtssprungs von Potenzialität zu Aktualität gedacht werden muß und geschehenhaft zu sein hat.

Die Welt, die vorhandene Welt ist gerade nicht Welt oder eben Mangel- und Leidens- und Irrealitätswelt, weil sie gegenwärtig nur im Zustand tragischer Kruzifikation und d.h. als reale Zerklüftung und Aufhebung gedacht und real ansichtig und präsent ist. Welt als Kreuzigung und diese Kreuzigung wird auch für das Reale und vielerorts auch für das Natürliche oder gar für das Gute gehalten! Eine Welt, welche höchstens in absoluter Latenz besteht. Eine Latenz, welche somit einen Schein von größtmöglicher Freiheit und Unbestimmtheit reflektieren kann, welcher aber sehr schnell eben nur als Schein sich entpuppt, oder zumindest als Schein nach seiner Apotheose als wesentlicher Schein (wirkliche Glorie!) ruft, zieht und verlangt und welche Glorifizierungsfrage angemessen zu beantworten ist und die Herausforderung der Weltstunde ist, nachdem vielfache falsche Glorifizierung (Ideologie) die Welt eben fast vor das größte Aus gebracht hätte.

Kultur aber ist Vielfältigkeitskultur in ihrer Aufhebung und ihrer Wechselfügung und -ergänzung. Weltkulturen beantworten und betonen gerade Aspekte einer großen und einer einheitlichen holomorphischen Gestalt dessen Teile und Aspekte sie sind und dessen Vollzug sie zu erbringen haben. Eine Ertätigung die ihnen aber nur möglich sein wird und die fruchtbar in Gänze nur zu vollziehen ist, wenn die implizite und die latente Bedingungsphase und -ebene evident und eminent und real ist und geworden ist. Substanziell wird, weswegen sie auch eines eigenen souveränen Weltstatus´ bedarf, welcher ihr gewährt wird und welcher aber auch von Oben gewährt, geschenkt und eingerichtet sein soll und mag (und d.h. selb-ständig ist, selbst-erträglich, autark, ständig, er-wachsen! Nichts anderes heißt aber eine "Erziehung und dann auch Ein-richtung von Oben". Sie bedeutet nur die Möglichkeit einer, von oben auch und nicht nur vom Boden, von unten kommenden, von der Luft soz. getragenen, geistigen Ständigkeit; das was wir mit dem wirklich Menschlichen und wirklich Geistig-lebendigen, Schöpferischen verbinden!).
Sie kann deswegen auch nur in diesem Modell und in dieser Realität und in diesem Sakrament des Symbols der Welt gedacht werden. Sie kann es, weil sie wirkliche Mitte ist. Fragen von Unten und Fragen von Oben beantwortet, stellt und verbindet. Sie kann es weil sie die wirkliche Aktivitäts- und Leitfrage beantwortet (Liebe, Achtung, Hören und Selbsteinrichtung) und weil sie die absoluten Fragen (Reich Gottes, basileia tou theou) stellt und beantwortet. Aus diesen und durch diese drei Ebenen ist sie von unten her das Symbol der Welt. Von oben ist sie Heilung, Sohn, Wiederherstellung.
Wenn also die Vereinigung der Welt zusammentritt und über ihre Verfassung und Befindlichkeit tagt und befindet, dann findet sie in dem Austrag ihrer Diskussion und Auseinandersetzung in dem Symbol dieser Mitte ihre wechselverfügte und wechselweise aufgehobene und befriedigte Befriedigung und Fügung. Sie richtet sich als reale, gefügte, vielfältige, gnadengetragene Welt ein, in welcher der Mensch diese Fügung in der Ausübung der göttlich-irdischen Eucharistie ausübt als göttlich-irdische Ökonomie und als göttlich-irdische Politik, als göttlich aufgehobene Selbstverwaltung und aufgehobene Autarkie von Raum, Zeit und Person: Symbol der Welt.
Reale Welt, eingefügte, fruchtbarkeitproduzierende und das schöpferische Prinzip wiederhabende Welt- als Selbtgemeinschaft als junge Erwachsene Schöpfungsgemeinschaft.

Jeder der Realität hat, hat diesen Schlüssel der Wirklichkeit

und gut ist, wer ihn haben will
und am besten ist, wer ihn zu haben vermag.

Dienstag, 29. September 2009

Über das Symbol der Welt und die gesamtheitliche Wirklichkeit

Ich schreibe das folgende als eine Skizze, eine Zeichnung mit wenigen Strichen, welche das Ganze bedeuten und repräsentieren und damit darstellen soll. Das heißt, daß diese Skizze nicht eine offene sein soll, eine assoziativ-brainstormartige. Sie soll eben das Ganze aufheben, beinhalten und darstellen.

Es geht dabei um die Reflexion der (grundsätzlichen) Beschaffenheit unserer Realität, unserer Wirklichkeit und d.h. auch dann unseres Begriffes, unserer Auffassung unserer Wirklichkeit, welche dann auch wirklichkeitsbildend oder mit- und maßgeblich mitbestimmend ist.

Dabei werde ich mich an die herkömmliche Interpretation der Entwicklung der Wirklichkeitssicht halten, nach der wir aus einer traditional-natural, herkömmlich gewöhnlich gefügten (manche nennen sie die mythologische) Wirklichkeit in eine vielfach rational aufgebrochene und aufcodierte, offene und rational bestimmbare, aber auch irrational unergründbare und apriorisch verdunkelte oder versperrte oder verbotene Wirklichkeit getreten sind, in eine, manche sagen, entzauberte. Diese progressive Auslegungstendenz werde ich gelten und stehen lassen.
Trotzdem werde ich aus dieser Entwicklung und aus dieser unserer gegenwärtigen Position nach einer Weiterentwicklung und Anverwandlung ihrer selbst fragen gerade auf die Möglichkeit einer wieder aufgehobenen und geschlossenen Wirklichkeit hin, welche aber nicht die Potenziale und Eröffnungen der zweiten Entwicklung (ihrer sog. Demystifizierung) rückgängig macht, um auf ihren Verschlüssen und reinen Rückwärtsgewandtheiten die angeblich neue Wirklichkeitsgestalt zu entwickeln. Denn dieses ist nicht möglich. Nur durch und mit der Annahme und der Gültigmachung der gegenwärtigen Wirklichkeitspositionen und -dispositionen und d.h. -konstituenzien und aus ihnen heraus läßt sich die Bedeutung und der Wiederwert der ersten Phase (ihrer Herkunft) für sie erschließen, welche Rückwendung als Rückbeschäftigung dann einzig und erst in der Lage ist, ein unabhängig und eigenständig schöpferisches Drittes zu begründen, welches aus der Entwicklung der Zeit harrt, wie die zweite Phase der Kultur- und Wirklichkeitsentwicklung sich auch aus dem Herzen der ersten nur entwickeln konnte und entwickelt hat und nur adäquat verstehbar und auslegbar wird, wenn sie als die Frucht und Verwirklichungstendenz der ersten, mythologischen Phase gesehen und gedeutet wird, mit allen ihren Potenzialen, welche Auslegungsmethodik schon in ihren Ergebnissen uns die Konstitution jener dritten Sicht und Wirklichkeitsfigur an die Hand gibt, die wir dann nur wirklichkeitskonstitutiv also -wirksam machen müssen.

Die Frage ist also, in welcher Weise eine dermaßen eröffnete und aufgebrochene und bindungs- und d.h. synthesenskeptische Welt zu einer kosmisch wieder gefügten häuslichen Welt werden kann, einer Häuslichkeit die aus Freiheit und Grundlegender Versorgung besteht, denn diese zwei Sterne waren es, um deren Willen scheinbar die zweite Welt unternommen und die erste aufgebrochen wurde; Leitthemen, aus welchen sich die sog. Neuzeit aber auch speiste und welche sie auch erfolgreich zu beantworten und zu lösen unternahm.

Diese ganze Rückschließung und Aufhebung und Verwindung und Neuaufstellung und Unmöglichkeit und Möglichkeit und Unwahrscheinlichkeit und Wirklichkeit muß also und wird eine extrem kritische (im Sinne von Krisis) sein. Sie wird extrem turbulativ und extrem trans-modifikativ, aber auch extrem entschleunigend und extrem beruhigungseröffnend und aufstellend sein, eine Aufstellung die sich nur aus einer extremen Abbremsung einer wiederum extremen Beschleunigung ergeben kann, um aus diesem Moment (big bang) eine wirklichkeitsgültige Wirklichkeitsgültigkeit und dann auch reale Welt-ständigkeit zu entwickeln und zu erwirken, welche die nächste Welt sein soll, welche eine aufhebend geschlossene und die Freiheit verwirklichende und die Welt ertätigende Welt sein soll, welche einzig aus einem dialogisch gereiften Verhältnis möglich wird mit den Quellen dieser Selbstertätigung als eine aufgestellte Welt, welche Welt sich zu einem dialogischen Tauschverhältnis mit dem transzendenten unendlichen Grund ermöglichen wird und ihn gnadenhaft erfüllen und institutional einrichten wird können. Sie wird sich zum sakralen Tausch der Eu-charistie befähigen und erwachsen und aus diesem Verhältnis als ganzheitliche, selbsterträgliche und grundgetragene Welt ermöglichen. Weil Welt und Selbstständigkeit und Freiheit anders nicht denkbar und wirklichbar sind.

Aber zunächst muß nach den aktuellen Aufstellungsbedingungen und Hinderungsgründen eines Aufgehens von Welt und einer Erfüllungswerdung gefragt werden.

Die Welt ist neuzeitlich eine wesenhaft offene Welt. Offen im Sinn einer dachlosen, fast als natural angesehenen kosmischen Ausgesetztheit (welche Offenheit aber, ihres elementaren Charakters wegen, auch ganz schnell eine totale Gleichschaltung und Ignoranz und totale Geschlossenheit bedeuten kann). Im gleichen Zuge zeichnet sich die heutige und d.h. neuzeitliche Wirklichkeitskonstitution durch eine wesenhafte innere Aufgehobenheitsunfähigkeit, durch ein wesentliches inneres und inverses Rückverbindungsunvermögen der persönlichen Empfindung und der eigenen Selbstaufstellung jeglicher Subjektivität, eine gewisse Flachheit und Tiefenangst, einen gewissen Oberflächenzwang (mit gleichzeitigen mystizistisch-romantizistisch-irrationalen Auflösungs- und Versenkungstendenzen und Irrationalitäten). Beides sind perfekte Aufspannungs- und Kreuzungsbedingungen einer verunmöglichten oder einer Verunmöglichung einer Aufhebung der Welt im Sinne der Ganzheitlichwerdung von Welt und Wirklichkeit im Sinne eines freien und offen7geschlossenen und eben gefügten Gefüges als ganzheitliche Geschlossenheit und Aufgehobenheit (Das was wir als das Bild der Welt (der Erde) aber vor uns sehen und haben. Eine in sich abgerundete Welt und Figur und Gestalt, welche aufgehoben schwebt und ihren bestimmten Gang hat. Ein solcher Charakter und der Antrieb als Grund- und Fundamentalantrieb seiner Über- und Verwindung ist aber der Hauptmotor der heutigen aktivisch-progressiv-differenzialen Weltfiguration als Negativfiguration. Eine Negativfiguration die aber einer Negation der Negation zustrebt.

Unabhängig von der Extremitätsdynamik dieser wesentlichen Kruzifikation kann aber gesagt werden, daß sie wesentlich an einer Unfähigkeit ihrer Extremisierung und Totalisierung und d.h. Vollendung und Erfüllung derzeit und d.h. an sich scheitert. Sie wird dogmatisch-statisch im Grundhalten ihrer selbst und damit nicht sie selbst. Sie erweist sich als eine nicht gelungene Modernisierung.
Sowohl das Ermangeln eines unbedingten Totalisierungswillens des eigenen Ansatzes auf die ganze Welt und d.h. seine unbedingte Verweltlichung und Verallgemeinerung und Verwirklichung nach außen als auch das Unvermögen der Einlösung der eigenen Befriedigung nach Innen als Selbstbefriedung und -befriedigung vorhabensverwirklichender Art (ökonomisch, gesellschaftseinrichtend, bürgerschaftsverwirklichend und (umwelt- und kosmo-)politisch, sowie transzendental-re-ligiös), obwohl beide als Potenziale erreicht sind und nur ihrer Umsetzung und d.h. Verwirklichung bedürften, zeigen die Überfälligkeit und Hinfälligkeit der gegenwärtigen Aufstellung in der Weise, daß überhaupt fraglich erscheint, ob eine solche Einlösung überhaupt systemisch möglich ist oder ob es denn nicht einer gnadenhaften transzendent-immanenten Tat bedarf, um diese kritische Stagnations- und Repetitions- und Hinfälligkeits- und Absurditätsphase homöopathisch-akkumulativ heilswirksam seiner Verwandlung zuzuführen, die auch plötzlich geschehen kann. Mit einem Umschlag. Wie es auch heißt. Und was dann das Wort Revolution im eigentlichen Sinne bedeuten würde.



Das Heil- und Lösungsmittel der Anverwandlung von Brot und Wein

Und ich glaube, daß es dies kann und daß dies möglich ist und daß dies geschieht an Vorgaben die wir gerade in dieser Kultur und als das abgespaltene Zentrum dieser Kultur kennen und welche Vorgabe eine Kraft und wundersame Befähigung hat, so sie wirklichkeitsadäquat verstanden und angewandt wird für gerade diese Situation und die Verwandlung dieser Situation auf das hin, was ihre interne Neigung ist, ihr eigenes Telos.
Wir finden in der Eucharistieinstitution und -ökonomie und -tätigkeit nämlich genau jene Struktur und jenes Realsymbol und Mittel, das in der Lage ist das Anverwandlungssymbol dieser neuzeitlichen Kreuzigung aufzulösen, ohne sie schlicht negieren oder gar selber verdrängen zu müssen. Und von da aus, von dieser immanenten Tathandlung und dem Samenkorn und dem Pharmakon der Verwandlung und Anverwandlung des neuzeitlichen negativen und strebenden und unsubstantiellen Welt- und Selbstkörpers werden wir auch zu jener „außen-offenbarungslogischen“ Seite der Geschichte hingezogen und auf sie aufmerksam gemacht: Dieses Eucharistieinstitut und -wirken ist nämlich das sichere Offenbarungs- und Handlungszeichen eines eingreifenden und heilstiftenden Gottes, welches ein empirischer Er- und Beweis ist und welches eine Verwandlungshandlung ermöglicht, allerdings eine die nur mit Wunderkategorien beschrieben werden kann, wenn auch diese völlig offensichtlich und eben „rational“ aufschließbar sind.

In der Ökonomie und Politik der (immanenten) Eu-charistie von der Gabenseite ist nämlich ein Modell einer universal-allgemeinen (katholischen!) Sammlung, Koordination, Zirkularität, Eröffnung und Rückgabe vorhanden, gewährt und geschenkt, welches genau die Modellantwort auf jene Offenheits- und Hinfälligkeits- und Erstrebungsfragen der neuzetilichen Welt und Wirklichkeitsstruturaufstellung ist. Diese Ökonomie und Struktur und Politik erfüllt nämlich die wissenschaftlich-praktischen und dann damit auch die metaphysischen Bedingungen der Unhintergehbarkeit des freiheitlichen, akkumulativen Vollzuges, seiner Offenheit und Unbegrenztheit und gleichzeitig seiner Schließung und Sammlung und nochmaligen Akkumulation oder gar Krönung und Heilungsveredelung! Sie ist Apotheose des immananenten Kreislaufs. Sie ist eben sogar wörtlich seine Vergöttlichung! In diesem Modell findet sich das Maximum der erstrebten Selbstwertzusicherung und -erstrebung der Welt, weil es aufgehoben ist in ein schöpferisches Unendlichkeits-Endlichkeitsverhältnis, in ein frucht- und heilbringendes Verhältnis von Geschöpf und Schöpfer, welches einzig in der Lage ist, das Geschöpf endgültig und gesichert zu krönen und aufgehend-gelingend einzurichten.
Das Modell ist aber auch zugleich die Antwort auf jene vielfältigen Mangelzustände der Innerlichkeits- und Selbstbefriedigungsunfähigkeit der neuzeitlichen Selbstaufstellung, indem hier eine unendliche gleichzeitige Vertiefung und Glorifizierung, Vertiefung und Entäußerung (Ausstrahlung) des Selbst erfahrbar und real wird, welches als Modell und Struktur und Muster nicht anders als die ideale und darum wundersame Auflösung der Aporien und Sehnsüchte genau jener gegenwärtigen Struktursehnsüchte und Dornengänge und -krönungen ist.
Und sie ist zur gleichen Zeit erkannt (weil sie sich auch nie von sich aus nicht anders verstanden hat) als das Gnaden- und Geschenkzeichen des unendlichen Gottes oder einrichtenden Grundes, welcher sich durch dieses wundersame Geschenk- und Gnadenzeichen als der wundersame und unbeschreiblich unübersteigliche Schenker erzeigt, welcher dann auch nicht mehr ganz sein Gesicht verbergen wird müssen.

In der Einfügung der Welt und des Selbst in dieses einfügende und bergende Reflexionszeichen und -symbol erweist sich dann die Anverwandlung und Weiterentwicklung der neuzeitlichen Wirklichkeitsaufstellung als eine durchaus „rationale“ Wunderanverwandlung und -erschließung, von woher auch die unbedingte analogische Kongruenz beider Bezüge ersichtlich und als unbedingt notwendig seiend ersichtlich wird.

Welt und Selbst ist im eucharistischen Sturkturzeichen und der Zeichenstruktur die offene und selbstberührte (selbstbefreite), gefügte und oberflächenvertiefte Erfüllungswelt und damit das Symbol der Welt; das Erreichen und Berühren und Betreten jener ganzheitlichen Wirklichkeit, von welcher anfangs ausgegangen und nach welcher anfangs als der internen Entwicklungstendenz und dem "physikalischen" Entwicklungszweck der gegenwärtigen Wirklichkeitsgestalt gefragt wurde, sowie es die erfolgreiche Versöhnung und Rückschließung der ersten, mythologischen Phase der Welt mit der zweiten, aufgeklärt-eröffneten zum Zwecke der Offensichtlich- und Realwirksamwerdung der dritten, der realgültigen und vollendeten Figur der Wirklichkeit, ist, wie sie als solche gegenwärtige in der Struktur der eucharistischen Ökonomie und Politik und Handlung realwirksam offenkundig wird.

So ist sie gefügte Welt (in Freiheit und Gesamtheit und Grundgesichertheit).

15./16. 9. 2009, Novigrad

Freitag, 4. September 2009

KULTURALE ÖKONOMIK Economic revivals III

Elements I


In the last posting on Economics I was coming to and concentrating on the question of an integrating and concretizing possibility of the today´s economy and economical perception trying to clear some landmarks standing against this movement and pointing to therefore fundamental dangers and lackings in our perceptional and therefore reality reward concepts.

This post now should circle a bit more around the morphe or figure or emblemata of the CULTURAL ECONOMICS itself.

The same as Smithian free market economics and economy builds up and tended to form and constitute a real life figure of reality (?) and is at least efficient in and on reality, what reality degree it ever might have, the same should be with the notion and deception of the CULTURAL ECONOMICS. It should build up and tend to build up reality and to materialize, however with a more complete and essential reality degree and formula in comparison with the free market economy paradigm, since the first is the more fundamental and original concept of economic reality as the last and should (more or less relativating or modificating) contain the latter paradigm and in the same its shadow, the socialistic, centrally planned economy, as both blurred and mistaken aspects of a more profound and more comprehensive economic embedment which as the tertium gives sense to those aspects and regulates and coordinates and saves them in a more original and organically truly economic happening and event.

The CULTURAL ECONOMICS forma therefore is the holomorphic idea (a pleonasmic expression, idea being by it self always holo-morphic) of the New Economics (and the Old, as the original or the Economics by it self). I am putting an emphasis on this to stress the difference to a kind of conceptual and purely conceptual and conceptualistic thinking (that says that a concept or/and i.e. a theory is enough and that reality consists out of theory or concept alone. Which might be through for certain areas of reality in upper or extremly lower regions of reality, but certainly not for complex human reality entities, which always are of a double nature and constitute in an effectiveness and action of this com-plexity). On the same side a strict difference towards an so called realistic approach (i.e. materialistic in the following realisation) must be stated (if the former statement of an double-binded consistence of social realities is true. So that such an reductionist attempt would be understandable, if we consider that such an reduction stems from attempts of reducing "vivid" realities to elementary (non-vivid) constituencies, which is a totally illegitimate method at least and if undertaken asks for final explanations of the essential nature of the unit so that elementarism still is only presupposition for understanding.). So the paradigma of CULTURAL ECONOMICS therefore starts there where it should end. In the middle and in the subject it self. It therefore transcends today common functionalistic and activistic understandings that end and begin and consist in technical deployments but never as technics itself culminate in the final purposes of the technic itself, which is production of a "reality" /entity (this implying a totally technical constitution of the CULTURAL ECONOMICS forma. A technics able and capable of transcending and i.e. self-transcending or co-founding technics as perfections/fullfillments of technics.)

The production of culture and the civilizing process (i.e. the process of Human life) is an economic phenomenon. This does not only mean that culture and every civilization contains an economic element or builds out strong economic subsystems. It means that the production of culture or the en-culturalizing process is economic by him self. This implies a totalization of Economy and Economics. This not being an Economics contra Civilization battle but more a challenge for Economics and Economy to be able and potent to stand and to capture and to fulfill this demandings of creating culture and civilization. Creating culture or civilization means a creation of general welfare states be it more stressed in there material aspect (with the cultural concept) or in their applicative, deploying aspect of the existence (with the civilizational concept). The primary demand is 1. the creation of well-being and welfare and 2. on a absolutely general level (as culture and civilization is a per se general concept or entity). From here we again come back to the primary statement of the definition of economy and economics. From this perspective and standpoint it is clear how Economics can not consist in intra-systemic happenings, networks, actions, transports, interchange and their primary technical consideration for their improvement, optimization, efficiency. If undertaken without the final purpose or binding of this how to the what or why the Economy ceices to exist or has not even started. The primary definition and purpose of Economy is the production (i.e. containance in ) of the Wealth, Welfare. The welfare and the wealth is therefore the first and last consideration of Economics and Economy. Modern Economics extremly misses this dimension of it self and therefore tends not to satisfy conditions of economic reality, and therefore does not establish Economy or tends to build up phantoms trying to make them realities.

The CULTURAL ECONOMICS forma and formula therefore might be able of re- and presenting the integral asked for in the previous entry.

How CULTURAL ECONOMICS and ECONOMY demands the General as its precondition and starting point and scope

The culture begins with the moment of satisfying basic existential needs and executions. Not necessary therefore to say how necessary therefore it is for the performance of this reflection that we can think of a global unit of basic need satisfaction and equilibrium allocations which only can stem from structural solutions of the basic need and production problems and there overall deployment. Its purpose then consits in its overall implementation and in its service to satisfy this primary demanding of (pre-)economics respecting the generally diverse modes and forms organs of its realization ("cultures").
Real Economics and Economy however starts after this state is reached in order to answer the question of the how of the institution of the life of such a unit and totality, which is to raise the question of the culture and to start to think of culture (which always contains this freedom of asking or not, this freedom or total distance of manipulation) and which is to establish and therefore economically to perform the culture, to institute the culture as institution, as constitution, as oikonomia (needless to say how real oikonomia, one can apparently see from this consideration, implies real politeia,real politics of institution and self-constitution, and how politics (and then economics too) must be related and implanted in a relation towards an absolute, a total, which normally and traditionally is called the divine, or in the end the God, who finally has first instituted this global culture being called Creation. Paradisic Creation), towards theologia or better towards an direct relation towards the God, the Creator and Establisher, Enabler, and Sanctifier, why there all must have adorational or revelational receiving relations or divine institutions. This however is the absolute tabu of the modern era and the turn back or step towards will be the sign for its overthrow or for its apotheosis and perfection since it is the trive for this absolute sanctification and absolution but not from the traditional side (from the origin or the past), but from the coming, the future or the call and the promise of Paradise Rewon.
Real economic reflection and consideration demands a Global General. Culture itself can not be thought of untill a overall and universal level is reached, a common from which partial and or functional cultural diversification can arise from; but general reflection of the phenomenon of the Culture and then of Economia and Politics demands a universal, life general scale which we can find and have in the human civilization and the World it self. The World and the Human Civilization and Culture ist the starting point for culultural reflection and for economical thinking. It is only in this totality that a total and capturing and exhaustive reflection of economics can be expected. Only on this base and within this range and scope the necessary form of the en-culturalizing process can be fully depicted as a self-fulfilling at the same time closed (self-evident, authark) and open system. Only within this scale the frutilizational power or ability or purpose of the culture and its general economics can be made apparent and efficient. This is the scale and range why human life and economics even exist!

From this perspective and reflection point it instantly becomes apparent how human civilization means and can only mean the institution of a self-sufficient, deployed living, built of self-fulfillment, contingency and a kind of eternal institution within which the eternal commerce can occur which then brings inexhaustible, really affluent potentials and resources to the life of the world. This is the overall economic circle, process or paradigm, figure, holo-morphe, holo-gram of General Economics: Cultural/En-culturing Economics of the World and Transcendental Economics with the Eternal and its Flow-back for the sake of the reality institution itself.

CULTURAL ECONOMICS describes and deploys the cultural and holo-economic institution of the reality as the overall, i.e. global reality and institution. It is what mankind makes by sustaining and well performing its existence. This only can sufficiently and selfexploratory only be explained by the institution and performation of a Culture, which is the other name for the institution of the life of the mankind, and that is the other name for a holomorphic economy and economics.

Institution, Culture, Freedom and true Self-fulfilment

By bringing economics and economy back to its cultural function or identity a whole bunch of liberal and modern economics´(this implies the whole understanding of the Economy and Economics since the end of the Middle Age and the ruling economic notion of the Modern Age that within all its varieties stays determined by a same source that is able to produce such different fruits like the Smithian, the Equilibrium, the Marxist, the Keynsian etc. Economics) deployments and notional understandings shows up in its partiality or notional imperfection or insuficiency and tendency for contraproduction. The good thing however is that its a possible corrective and leading star without the necessity for a basic energetic cut of the modern economic concept. The overlay with the CULTURAL ECONOMICS paradigm simply leads the modern economic understanding towards a frutil evolution and perfection of its own basic parameters (free enterprise, market, production, capital, production of the welfare of the general, labor, need, price, equilibrium, value..) which frees them from current mal-definitions and shortenings which cause insane outcomes and institutions for the whole system and that by them self are eager to develop in the same way like they are historic and contingent developments too.

Within the CULTURAL ECONOMICS paradigm figure we find a system´s closure that is able to sustain the liberal-autonomous element (by at the same time perfecting it, by enabling autonomous acting of the production and sustain of the General or general production, where actors or collectives are so far enabled in their autonomy that they become able of a absolute integration, i.e. of becoming free will elements and performers of an absolute.. a movement which almost totaly belongs to the tabu zone of the Modern Age! but that is in its core heart and its production and welfare machine!), that closes mass horizontal or vertical complexities and diversifications by implying a real and really efficient 3d dimension of reality which is the Global/Human Cultural! and that provides the real frame and form for multiple and and even guarantees maximal diversification by at the same time systematically making fundamental and permanent destabilization impossible, since these energies get instantly transformed to value creating and substance creating actions of the Global Economy and Culture and it helps institute or finally find a real, organic and multipotent symbolic medium of value and exchange, since it helps to further devolop the medium from its fatal differenciation into a pure abstract quantum and real estate base or an in itself finally blind transactionism. What this capital and "money" might become is a fundamental quest of the CULTURAL ECONOMICS and one of its main purposes.

What ever it finally will turn out to be, we can know say that it has to fulfill conditions of true self-fulfillment or satisfaction of the existence of the mankind and its parts and participants. It will have to have 1. a strong substantial dimension, 2. a total participatory (or quantifiable, divisional) dimension, and it will have to have 3. self value , value in itself, that 4. will have to be a partially eternal, inexhaustible and therefore really affluent value.

Only such a medium or value reality will be adequate to such a self-fulfilling culture or institution of a totally open Autarkeia and they both will then first be able to institute the reality of such an reality and state.

A model and economy the European or the Western Culture (or indeed the christian culture and i. e. its secular derivatives too) keeps well bewared in its core heart or even tries to implement for now over 2000 years, a fact that should call attention to this culture itself most.

Dienstag, 1. September 2009

Sätze, Girlanden, Rosen

Zur Art

Die Sätze sind eigentlich geflechte hier
es ist eine bestimmte art des wucherns, der auskristallisation, der durchdringung,
sie verbreiten sich kristallartig oder wie Knospen
Knospen

blutstiel, aber erfüllungsbestimmt, also sie gehen auf eine (Kulmination) Erfüllung hin oder dann plötzlich er füllen sie, voll bringen sie.
So ertätigen sie.

Knospen.Blumen.Blüten. Stile.


Wissenschaftliche Darreichungen. Empathische Wissenschaften. Also
Liebkosungen.
Sacherschließungen

Ausblühen. aber mit präzision, mit fröhlicher mathematischer (organischer, lebendiger) Präzision.


DIES IST DIE NEUE MATHEMATIK.