Den Eros entgiften, Martin M. Lindner, 82f.
Freitag, 24. Juli 2015
In der Situation handeln
"Eine Pastoral, die den Wegcharakter der sittlichen Reifung anerkennt, muss versuchen, den Sinngehalt von Normen zu vermitteln und so die Menschen zu befähigen, sich die Werte, die durch Normen geschützt werden, durch persönliche SinnEinsichten anzueignen. Erst dann werden auch kirchliche Normen nicht mehr als lebensfremd oder als unerreichbares Ideal erfahren werden. So sehr das Anliegen des Lehramtes berechtigt ist, die objektive Dimension des sittlich Guten und Richtigen zu schützen, kann eine objektive Norm dann doch nicht die Gewissensentscheidung des Einzelnen ersetzen. Diese Lehre zieht sich übrigens wie ein roter Faden durch die gesamte moraltheologische Tradition. Seit Thomas von Aquin ist die Unterscheidung zwischen dem Urgewissen (synderesis) und dem Situationsgewissen (syneidesis, consciencia) gängig. Das Urgewissen ist ein unfehlbares Bewusstsein und Wissen darum, dass das Gute zu tun und das Böse zu meiden ist, während das Situationsgewissen in einer konkreten Handlungs- und Entscheidungssituation die aktuelle Verwirklichung dessen zu leisten hat, was als sittlich gut und richtig erkannt worden ist. In diesem Prozess der konkreten Verwirklichung dessen, was man als gut erkannt hat oder wenigstens erkannt zu haben glaubt, so Thomas von Aquin, ist das Situationsgewissen anfällig für Fehler. Dennoch ist man auch dem irrigen Gewissen verpflichtet, wenn der Irrtum nicht erkannt wird und Gewissenszweifel behoben sind. Deshalb bleibt das Subjekt verpflichtet, nach dem sittlich Richtigen zu suchen, es zu erkennen und ihm gemäß zu urteilen. Bleibt dies aus beziehungsweise bemüht sich jemand zu wenig um die sittliche Einsicht, kann er dadurch schuldig werden, auch wenn der angehalten bleibt, dem konkreten Gewissensurteil zu folgen. Für den Einzelnen bleibt das Gewissen die letzte Instanz, in der er ein sittliches Urteil fällt, auch wenn die oberste Instanz die objektive Wahrheit ist. An ihr misst sich, ob sich jemand in seinem Gewissensurteil irrt oder nicht. Als letzte Instanz jedoch verpflichtet das Gewissen immer, so dass man immer gut handelt, wenn man dem eigenen Gewissensspruch folgt: "Es ist nie Schuld, der gewonnenen Überzeugung zu folgen – man muss es sogar." (J. Ratzinger, Werte in Zeiten des Umbruchs, 120) In diesem Sinne betont auch Johannes Paul II., dass nicht eine Norm, sondern das Gewissen das letzte konkrete Urteil darstellt. Zudem ist zu bedenken, dass – besonders im Verständnis des Gehorsams im Glauben – zwischen Glaubens- und Sittenlehre ein Unterschied zu machen ist und dass es bester theologischer Tradition entspricht, dass ein Christ nach reiflicher Prüfung und einem religiös bestimmten Eingehen auf Lehraussagen im Bereich der Sittenlehre zu einem von kirchlichem Lehramt abweichenden Urteil kommen kann und diesem auch folgen darf. Auf diesem Hintergrund ist es problematisch, in solchen Fällen von vornherein einen Akt des Ungehorsams oder ein irriges – und zudem noch überwindlich irriges – Gewissensurteil anzunehmen."
Montag, 1. Juni 2015
Magic
"Größe erfordert Überfluss und Armut zugleich. Nichts Großes geschieht ohne einen gewissen Überfluss, alles Große geschieht durch eine gewisse Armut. Kann man überhaupt etwas vom menschlichen Leben verstehen, wenn man nicht damit beginnt zu verstehen, dass die Armut immer in Größe überfliesst? Das tragische Gesetz – nicht der menschlichen Natur, sondern der Sünde des Menschen – bewirkt, dass die Armut der einen den Überfluss der anderen schafft: Armut mit Not und Sklaverei, Überfluss mit Lust und Stolz. Dieses Gesetz der Sünde darf man nicht hinnehmen: Man muss es bekämpfen. Es entspricht der Natur, und wir müssen es in der Gesellschaftsordnung von den neuen Formen in der Zivilisation fordern: dass die Armut eines jeden (nicht Mangel oder Not! sondern Genügsamkeit und Freiheit, Verzicht auf den Geist des Reichtums, Frohsinn der Lilie auf den Feldern), dass eine gewisse private Armut den gemeinsamen Überfluss schafft, die Überfülle, den Luxus, den Ruhm für alle."
Jacques Maritain, Christlicher Humanismus, 150
Jacques Maritain, Christlicher Humanismus, 150
Mittwoch, 20. Mai 2015
Geburt des Neuen und die Wehen:Transformation
"Muss noch darauf hingewiesen werden, dass diese Betrachtungen über das Wesen und die Natur eines neuen gedachten Christentums, das wir als in der Vernunft gegründet und unter diesem Gesichtspunkt als logisch notwendig ansehen, gleichzeitig die Schwierigkeiten zeigen an denen sich eine derartige Auffassung bei ihrer Verwirklichung im Dasein stößt, solange die Christen es nicht nur mit einer religiös und philosophisch gespaltenen Zivilisation zu tun haben, sondern einerseits mit gewaltsam gegen das Christentum gerichteten historischen Kräften, andererseits – in der christlichen Welt selbst – mit eindeutigen Vorurteilen von sehr schwerem historischen Gewicht und schließlich mit irrationalen Massenströmungen, die blind von den Widersprüchen einer Zivilisation beherrscht werden, die den Menschen nicht mehr gemäß ist."
Jacques Maritain, Christlicher Humanismus, 138
Sphinx der Geschichte; Fortschritt
"Es ist, nebenbei bemerkt, recht eigenartig, dass ein im Fortgang der Geschichte erreichter Fortschritt, wie die staatliche Toleranz, zunächst für die Kräfte des Irrtums als Maske oder Vorwand gedient hat, die vom Christentum übernommenen Wahrheiten gegen dieses selbst zu kehren, - während dann das Christentum sich um die Aufrechterhaltung dieses Fortschritts bemüht, den man im Kampf gegen es selber gewonnen zu haben behauptete, in dessen die Kräfte des Irrtums plötzlich ihre Marschrichtung ändern und sich um die Zerstörung dieses selben Fortschritts bemühen, dessen sie sich zuerst gerühmt hatten."
Jacques Maritain, Christlicher Humanismus, 136
Jacques Maritain, Christlicher Humanismus, 136
Dienstag, 12. Mai 2015
Zu späte Einsicht?
"Zu spät beginnt er (der Rationalismus) einzusehen, das einzig ein der Vernunft überlegener Glaube, der die Tätigkeit des Geistes und des Gemütes belebt, eine Einheit unter den Menschen sicherstellen kann, die nicht auf dem Zwang, sondern auf der inneren Zustimmung begründet ist, und dass allein dieser Glaube die gewiss natürliche Daseinsfreude, die aber von der Natur allein nicht am Leben erhalten werden kann (die heidnische Weisheit hielt es für das Beste, nicht geboren zu sein), in eine verständige Begeisterung verwandelt.
Es ist sehr bezeichnend, dass einzig das Christentum gegenwärtig in mehreren für die abendländische Zivilisation lebenswichtigen Punkten als befähigt erscheint, die Freiheit der Person und – insofern es auf die zeitliche Ordnung einzuwirken vermag – die positiven Freiheiten zu verteidigen, die auf der sozialen und politischen Ebene jener geistigen Freiheit entsprechen.
So finden wir wieder die augenscheinlich in sich am meisten folgerichtigen historischen Positionen vor und dazu noch die uralten christlichen Glaubenskämpfe gegen den Despotismus der Mächte des Fleisches."
Jacques Maritain, Der christliche Humanismus, 1950,126
Donnerstag, 30. April 2015
An den Rändern der Demokratie
"Vielleicht liegt die Chance dieses Papstes nun gerade darin, dass er sich – im Unterschied zu (demokratisch gewählten) Politikern – nicht um die Öffentlichkeit kümmern muss und auch nicht um sie kümmert. Denn er muss nicht wiedergewählt werden. Das ist aus demokratischer Sicht eine ketzerische und nicht ungefährliche Überlegung. Sie lässt sich nur halten, wenn man den Unterschied zwischen einer gestifteten Kirche – die immer zugleich Civitas Terrena und Civitas Dei ist, und auf die Hilfe des Heiligen Geistes hoffen darf – und einem demokratischen Gemeinwesen im Blick behält, das sich mit der Innerweltlichkeit bescheiden muss. Die nicht-demokratische Seite der Katholischen Kirche lässt sich allerdings nur mit dem Glauben an die Göttlichkeit des Stifters und an seine gnädige Begleitung der Kirche rechtfertigen, sonst wären verderbliche Folgen ihrer hierarchischen und vielfach intransparenten Struktur nicht zu vermeiden. Deren Gefahr besteht jedenfalls immer fort.
Was wir jedoch zur Zeit erleben, ist, dass auch Demokratien in einer ständigen Gefahr der verderblichen Verirrung leben, nicht zuletzt weil sie in Zeiten der ökonomischen Globalisierung zunehmend unter die Herrschaft unregulierter Märkte geraten, die die Würde des Menschen – unverzichtbare normative Grundlage demokratischer Politik – unterminieren. Denn sie polarisieren in Arm und Reich und provozieren immer wieder zerstörerische Krisen. Davor hat Papst Franziskus gleich zu Beginn seines Pontifikats gewarnt. Hier Abhilfe zu schaffen, tangiert massive Machtinteressen.
Unter dem Aspekt der demokratischen Gleichheit hat Alexis de Tocqueville darüber hinaus schon zu Beginn des 19. Jahrhunderts in seinem berühmten Buch „Über die Demokratie in Amerika“ vor einer Gefährdung der Demokratie durch die „Tyrannei der Mehrheit“ gewarnt, die in der demokratischen Gleichheit angelegt sei. Diese unumkehrbare demokratische Gleichheit verführt nämlich zu der falschen Idee, dass die Wahrheit immer bei der Mehrheit liegt. Dem muss man institutionell durch Minderheitenschutz und kulturell durch öffentlich mahnende, nonkonformistische Autoritäten vorbeugen.
Immer wieder warnt Tocqueville auch in seinem Buch „Der alte Staat und die Revolution“ vor der knechtischen Gesinnung, die zu einem verantwortungslosen Gebrauch der Freiheit verführt, weil sie sich im eigenen Interesse falschen Autoritäten unterwirft. Nur wenn man sich gleichzeitig der Autorität der demokratischen, auf die Würde des Menschen ausgerichteten Werteordnung unterordnet, kann Freiheit gedeihen. Angesichts der menschlichen Gebrechlichkeit und der Versuchung der Macht braucht gerade eine Demokratie deshalb Menschen, die als Autoritäten einen verantwortlichen unabhängigen Gebrauch der Freiheit vorleben und so zu ihrem Erhalt beitragen. Bürger dürfen sich nicht opportunistisch zugunsten ihrer Partikularinteressen den jeweils aktuellen Mehrheiten in der öffentlichen Meinung unterwerfen.
Dass in der Gegenwart viele Menschen – beschränkt auf die innerweltliche Perspektive – gerade in der Politik nach Autoritäten suchen, ist ebenso offensichtlich wie gefährlich. Die Gefahr liegt darin, hinter die Aufklärung zurückzufallen und als politisch verantwortliche Bürger weder den Mut noch die Kraft aufzubringen, „sich seines eigenen Verstandes zu bedienen“. Lieber möchte man sich einer Autorität anschließen, sich freiwillig der „Tyrannei der Mehrheit“ unterwerfen und sich den Mühen der eigenen Urteilsbildung entziehen, auch der Unannehmlichkeit, gelegentlich sogar öffentlich gegen den Strom zu schwimmen.
Demokratische Politik aber soll eine solche verführerische Autorität nicht ausüben, sondern ihrerseits von unabhängigen Autoritäten aus der Gesellschaft heraus kontrolliert und womöglich mitgestaltet werden.
Tocqueville dachte dabei nicht nur an einzelne Persönlichkeiten, sondern auch an „Assoziationen“. Er beobachtete sie in der „Demokratie in Amerika“ als Gegengewicht gegen die Individualisierung, die die Menschen voneinander isoliert und so schwächt.Hannah Arendt sah später die Atomisierung in der Massengesellschaft als einen Ursprung totalitärer Herrschaft. Gemeinwohlorientierte Nichtregierungsorganisationen sind vielleicht zeitgemäße Exemplare solcher Tocqueville’scher Assoziationen. Sie haben den Vorteil, nicht gewählt werden zu müssen, und können deshalb im vorstaatlichen Raum für unabhängige Ideen mobilisieren.
Gegen die Versuchung, sich unmündig persönlichen Autoritäten zu unterwerfen, könnten auch Persönlichkeiten als „antiautoritäre Autoritäten“ helfen, die die menschliche Gebrechlichkeit für sich selbst akzeptieren, gerade keine Unfehlbarkeit beanspruchen; die nicht Gefolgschaft einfordern, sondern zur Eigenständigkeit einladen. Die zur Ebenbürtigkeit – zur gemeinsamen Gotteskindschaft – in Solidarität ermutigen und Freude aus der Quelle der Frohen Botschaft springen lassen. Der Gedanke, dass Papst Franziskus in der Katholischen Kirche global als eine solche „antiautoritäre“, nicht berechenbare und nicht berechnende Autorität aufritt und handelt, erscheint mir sehr reizvoll.
Mit seiner Spontaneität konterkariert er den Anspruch der Unfehlbarkeit und gerade das macht ihn zu einer Autorität, auf die man hört, ohne ihr unreflektiert folgen zu sollen. Papst Franziskus muss sich dann nicht dauernd um sein mediales Echo kümmern, sondern kann seinem Glauben, dem Evangelium und der darin verheißenen Freude folgen und öffentliche Anstöße geben. In diesem Sinne beginnt denn auch sein erstes Sendschreiben über die Freude des Evangeliums („Evangelii Gaudium“): „Die Freude des Evangeliums erfüllt das Herz und das gesamte Leben derer, die Jesus begegnen. Diejenigen, die sich von ihm retten lassen, sind befreit von der Sünde, von der Traurigkeit, von der inneren Leere und von der Vereinsamung. Mit Jesus Christus kommt immer – und immer wieder die Freude.“
Ein politischer Papst, der als ausdrücklich Fehlbarer seine Autorität ausübt und die Menschen freudig zu ihrer eigenen Gotteskindschaft ermutigt – wäre das nicht ein zukunftsträchtiges Rollenverständnis für die Katholische Kirche?"
Gesine Schwan, Die nichtberechenbare Autorität, Herder Korrespondenzen Spezial 1/2015
Montag, 27. April 2015
(Streitfragen)
"In jenen Tagen erfuhren die Apostel und die Brüder in Judäa, dass auch die Heiden das Wort Gottes angenommen hatten. Als nun Petrus nach Jerusalem hinaufkam, hielten ihm die gläubig gewordenen Juden vor: Du hast das Haus von Unbeschnittenen betreten und hast mit ihnen gegessen.
Da begann Petrus, ihnen der Reihe nach zu berichten: Ich war in der Stadt Joppe und betete; da hatte ich in einer Verzückung eine Vision: Eine Schale, die aussah wie ein großes Leinentuch, das an den vier Ecken gehalten wurde, senkte sich aus dem Himmel bis zu mir herab. Als ich genauer hinschaute, sah ich darin die Vierfüßler der Erde, die wilden Tiere, die Kriechtiere und die Vögel des Himmels.
Ich hörte auch eine Stimme, die zu mir sagte: Steh auf, Petrus, schlachte und iss! Ich antwortete: Niemals, Herr! Noch nie ist etwas Unheiliges oder Unreines in meinen Mund gekommen. Doch zum zweiten Mal kam eine Stimme vom Himmel; sie sagte: Was Gott für rein erklärt hat, nenne du nicht unrein! Das geschah dreimal, dann wurde alles wieder in den Himmel hinaufgezogen. Da standen auf einmal drei Männer vor dem Haus, in dem ich wohnte; sie waren aus Cäsarea zu mir geschickt worden. Der Geist aber sagte mir, ich solle ohne Bedenken mit ihnen gehen. Auch diese sechs Brüder zogen mit mir und wir kamen in das Haus jenes Mannes. Er erzählte uns, wie er in seinem Haus den Engel stehen sah, der zu ihm sagte: Schick jemand nach Joppe und lass Simon, der Petrus genannt wird, holen. Er wird dir Worte sagen, durch die du mit deinem ganzen Haus gerettet werden wirst.
Während ich redete, kam der Heilige Geist auf sie herab, wie am Anfang auf uns. Da erinnerte ich mich an das Wort des Herrn: Johannes hat mit Wasser getauft, ihr aber werdet mit dem Heiligen Geist getauft werden. Wenn nun Gott ihnen, nachdem sie zum Glauben an Jesus Christus, den Herrn, gekommen sind, die gleiche Gabe verliehen hat wie uns: wer bin ich, dass ich Gott hindern könnte?
Als sie das hörten, beruhigten sie sich, priesen Gott und sagten: Gott hat also auch den Heiden die Umkehr zum Leben geschenkt."
Ich hörte auch eine Stimme, die zu mir sagte: Steh auf, Petrus, schlachte und iss! Ich antwortete: Niemals, Herr! Noch nie ist etwas Unheiliges oder Unreines in meinen Mund gekommen. Doch zum zweiten Mal kam eine Stimme vom Himmel; sie sagte: Was Gott für rein erklärt hat, nenne du nicht unrein! Das geschah dreimal, dann wurde alles wieder in den Himmel hinaufgezogen. Da standen auf einmal drei Männer vor dem Haus, in dem ich wohnte; sie waren aus Cäsarea zu mir geschickt worden. Der Geist aber sagte mir, ich solle ohne Bedenken mit ihnen gehen. Auch diese sechs Brüder zogen mit mir und wir kamen in das Haus jenes Mannes. Er erzählte uns, wie er in seinem Haus den Engel stehen sah, der zu ihm sagte: Schick jemand nach Joppe und lass Simon, der Petrus genannt wird, holen. Er wird dir Worte sagen, durch die du mit deinem ganzen Haus gerettet werden wirst.
Während ich redete, kam der Heilige Geist auf sie herab, wie am Anfang auf uns. Da erinnerte ich mich an das Wort des Herrn: Johannes hat mit Wasser getauft, ihr aber werdet mit dem Heiligen Geist getauft werden. Wenn nun Gott ihnen, nachdem sie zum Glauben an Jesus Christus, den Herrn, gekommen sind, die gleiche Gabe verliehen hat wie uns: wer bin ich, dass ich Gott hindern könnte?
Als sie das hörten, beruhigten sie sich, priesen Gott und sagten: Gott hat also auch den Heiden die Umkehr zum Leben geschenkt."
Apostelgeschichte 11,1–18
"Das Problem ist nicht eine solche Neigung zu haben. Nein! Wir sind Brüder. Weil, das ist eine, aber wenn es eine andere gibt, dann ist's eine andere..Wenn eine Person schwul ist und sich Gott anvertraut und nach Gottes Wille lebt, warum sollte ich sie dann verurteilen?"
Papst Franziskus, Fliegende Pressekonferenz 29.7.2013, https://www.youtube.com/watch?v=fxPtz5ab5-Q
Papst Franziskus, Fliegende Pressekonferenz 29.7.2013, https://www.youtube.com/watch?v=fxPtz5ab5-Q
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