Donnerstag, 24. November 2011

Aufriß des Himmels - Zum Hochfest Christkönig 2011

Eine Meditation über das Glaubensverhältnis, das "In"/"Aus" und die Realität des auferstandenen erhöhten Königs


Ich habe heute gerade beim Schlußgebet der Vesper der 1. Woche des Stundenbuches gebetet:

„Sieh voll Güte auf alle, die an Christus glauben, und schenke ihnen die wahre Freiheit und das ewige Erbe.“

„Die an Christus glauben“. Ich möchte mich heute und gerade angesichts des Christkönigfests fragen, wer diese sind, die an Christus glauben, was kennzeichnet sie, was bestimmt ihren Glauben.

Ich möchte dies an der folgenden Frage oder Differenz aufhängen:

Sie sie diejenigen, die an einen eigentlich abgefahrenen Jesus, den Christus glauben, also glauben und d.h. vertrauen, er wird schon und es wird schon von da, wo er ist und wo wir eben nicht sind, nämlich IM HIMMEL, alles wohl für uns fügen und d.h. so letztlich aufgehen lassen und machen, daß wir dann auch ihm dort beigesellt werden und damit zur Vollendung kommen, in das Reich und die Gefilde der Vollendetheit, der Erlösung von Hinfälligkeit kommen und gelangen.
Ist das, wo der Christus jetzt zur Rechten des Vaters sitzt ein Jenseits-Jenseits, also etwas das per se das Andere und als nur das Andere eben das Andere ist, das auch das Andere bleibt und bleiben wird und das, wohin und wohindurch es dann auch keine Möglichkeit des Ankommens gibt, wenn wir und wenn das Andere des Anderen dann das Das des Hiesigen ist?
Ist der Christus, ist Gott damit, der per se Entrückte, der, wenn auch Anwesende und „Hiesige“, der Andere und der Ganz-Andere und d. h. auch der Andere Bleibende, der Unvermengbare?

Oder sind die „Die an Christus glauben“, für die bei Gott, dem Vater, gebetet wird, diejenigen, die, wenn auch der Christus jenseits und enthoben und aufgefahren sein mag in den Himmel und dort, im Jenseits des Himmels zur Rechten des Vaters sitzt und sieghaft thront, sind das nicht diejenigen, die mit Christus sind, gerade mit einem solchen jenseitig enthobenen und zur Rechten des Vaters im Himmel sitzenden Jesus und Erhöhten, Christus?
Sind sie die in Christus Seienden oder sind sie die außerhalb und jenseits von Christus Seienden?

Ich bekenne und offenlege an dieser Stelle, daß ich mich nicht initiiert und informiert habe über den letzten dogmatischen und lehrmäßigen Stand und Sachverhalt zu diesem Thema. Ich bekenne, daß ich dem Sachverhalt dieses Themas, also des Themas des In-Aus-Verhältnisses einfach eingedenk werden wollte und will, mich meditativ und kontemplativ dem Sachverhalt nähern will, ohne Anspruch auf Theologie, ohne Anspruch auf „Wahrheit“ und Lehrmäßigkeit. Mit Gefahren und Blamiergefahr damit auch, das bewußt, aber nicht letztlich naiv, denn ich weiß, daß die Art der Frage nicht einfach und unmittelbar in diesem Entweder-Oder gestellt werden kann und darf, wenn mit dem „In“ und dem „Außerhalb“ Kategorien gemeint sein sollen, die letztlich in einem hiesigen und objektivistischen und naturalen Raumverständnis bleiben, also eben selbst noch nicht einmal den Anfang einer An-verwandlung ins Andere, geschweige denn ins Mysterium, dessen es bedarf, gemacht haben, um jenes zu erfassen zu beginnen, was mit jener Verwandlung (von Himmel und Erde, von Räumlichkeit und Zeitlichkeit, von Denken und Glauben, Sein und Haben, Meinen und Wissen) gemeint sein soll,
in welcher sich jener Sachverhalt befindet, von dem aus das Heil der Welt seiner Vollendung sich zuwächst und -neigt.

Ich werde mich, diesmal, obwohl ich´s könnte, bewußt nicht, informieren über die Aussagen. Ich weiß nur, daß es hier eine Diskussion gibt, daß das Thema der Wiederkunft, des Reiches des Sohnes und des endgültigen Reiches des Vaters, dem der Sohn, wenn ihm alles zu Füßen gelegt worden ist, und wenn er damit seine Herrschaft endgültig erfüllt gehabt haben wird, endgültig die Schlüssel der Macht übergeben wird, damit allein er herrscht als der Alles in Allem und als der Einzige Herrscher und die einzige Vollendung; ich weiß, daß es hier eine Erwägung über dieses Verhältnis, seine Situierung und d.h. über das Kommen und die Herrschaft des Sohnes gibt...

Die Brieflesung des heutigen Sonntags aus dem 1. Korintherbrief lautete:

Nun aber ist Christus von den Toten auferweckt worden als der Erste der Entschlafenen. Da nämlich durch einen Menschen der Tod gekommen ist, kommt durch einen Menschen auch die Auferstehung der Toten. Denn wie in Adam alle sterben, so werden in Christus alle lebendig gemacht werden. Es gibt aber eine bestimmte Reihenfolge: Erster ist Christus; dann folgen, wenn Christus kommt, alle, die zu ihm gehören. Danach kommt das Ende, wenn er jede Macht, Gewalt und Kraft vernichtet hat und seine Herrschaft Gott, dem Vater, übergibt. Denn er muss herrschen, bis Gottihm alle Feinde unter die Füße gelegt hat. Der letzte Feind, der entmachtet wird, ist der Tod. Sonst hätte er ihm nicht alles zu Füßen gelegt. Wenn es aber heißt, alles sei unterworfen, ist offenbar der ausgenommen, der ihm alles unterwirft. Wenn ihm dann alles unterworfen ist, wird auch er, der Sohn, sich dem unterwerfen, der ihm alles unterworfen hat, damit Gott herrscht über alles und in allem.“
(1. Korinther, 15, 20-28, Einheitsübersetzung)


Der Herr ist aber aufgefahren in den Himmel. Vor den Augen der Jünger fuhr er vor den Augen der anwesenden Jünger in seiner neuleiblichen Gestalt in den Himmel und entzog sich ihren Blicken, d.h. konnte nicht mehr gesehen werden, nachdem er nach seiner Kreuzigung und seinem Tod sich erneut lebendig erzeigte zu erst Maria Magdalena, dann denn Emmausjüngern, dann den 12 Jüngern, den Aposteln, dann vielen anderen Jüngern auch, dann Paulus, wie es in den Evangelien, der Apostelgeschichte und den Briefen nachzulesen ist.

Als der vom Tode Auferstandene, hiesig sich Erzeigende, erzeigte sich Jesus als der den Tod, die Tödlichkeit Besiegende und d.h. Auffangende. Mit den Wundmalen an seinem Gekreuzigten Körper, also mit allen Spuren auch seines und des schlimmsten Leidens und Sterbens, erschien er in einer Unverletzlichkeit und Unversehrlichkeit und Herrlichkeit, eines ganz anderen und nämlich den Tod verwindenden und d.h. mit dem „irdischen“ Leben und dem „irdischen“ Tod das wahre sie hervorbringende Leben erzeigend, welches aber die Eigenschaft der Unversehrlichkeit und Unsterblichkeit hatte und diese gerade in der Möglichkeit der irdischen (raumzeitlichen!) Erscheinung hatte, also von daher schon alleine das ganze Wesen, die ganze bisherige Beschaffenheit der Raumzeitlichkeit verwandelte und anverwandelte und d.h. völlig und d.h. in Richtung und zur Erlösung anzuverwandeln und zu verwandeln begann, allein durch den Fakt ihres Sein und Inseins und Erscheinens unwiderruflich und unwiederbringlich alles in eine heile und heilende Heils- und Erlösungs- und Aufleuchtungs- und Vollkommenheitseinrichtungsbewegung zu brachte, wie wenn in einem dunklen oder mäßig erleuchteten Raum plötzlich ein Licht angemacht wird, das Licht die Finsternis unwiederbringlich und unwiderruflich zu verschlingen anfängt und d.h. sie nicht verdrängt, sondern sie vielmehr in sich aufnimmt, aufhebt und damit anverwandelt und d.h. eben er-löst und zu sich bringt und einräumt. Das Licht ist demnach jenes, das wahrhaft die Dunkelheit einräumt und d.h. ihr sich gibt und sie bergend und hütend und auffangend (und damit versöhnend anverwandelnd) in sich aufnimmt und trägt und tragen kann. Denn wenn das Licht verschwindet, sich zurückzieht, macht sich Dunkelheit breit (Nacht), wenn aber das Licht aufgeht, verschwindet dann die Dunkelheit irgendwo hin? Macht es Sinn zu sagen, die Dunkelheit hätte sich verzogen (und d.h. immer irgendwohin verzogen), wie das Licht als die Lichtquelle sich tatsächlich verziehen kann? Kann sich die Dunkelheit, die ja an sich nichts ist, anderswohin verzogen haben, als daß sie in das Licht „hineingegangen“, in es seltsam hinein verwunden wurde, oder einfach in ihm einfach Platz genommen hat und endlich auch sie, die Dunkelheit und Finsternis, auch einen Platz zugewiesen bekommt und bekommen hat und erlöst aufgehoben ist und sich findet?

Als dieser entfuhr der solchermaßen endgültig Verwandelte und sich als der Verwandelte erzeigende und damit die Verwandlung hiesig Er- und Aufzeigende und sie somit durch die Erzeigung allein wirksammachte und alles in die Bewegung der Erlösungs-, und Heils- und Aufhebungsverwandlung hineinsetze und -zog, alles auf die Spur der Vollkommenheitsanverwandlung eben setzte und richtete, als dieser entfuhr er in den Himmel, wie es heißt, wo er zur Rechten des Vaters sitzt als der Sieghafte und das Werk der Erlösung (die Verwandlung des Todesreiches) Vollbringende und bevor er den Jüngern den Aufgang des Beistandes und Trösters, des Heiligen Geistes, versprach, der sie nicht als Alleingelassene erscheinen und sein lassen wird und redete von seiner „baldigen“ Wiederkunft, bei der Vollendung der Zeit und d.h. bei der Erfüllung und Gegebenheit der Zeit.

Die Frage ist jetzt die und damit komme ich zum Ausgang dieser meiner Erwägung und Kontemplation, wie ist die genaue Beschaffenheit der Örtlichkeit und Befindlichkeit Jesu, des Erhöhten, des Christus? Dabei ist mir bei der Frage, wie schon angedeutet, bewußt, daß man bei der Antwort auf die Frage nicht mit „unseren“, „hiesigen“, objektivistisch-realistisch-unmittelbaren Raum-Zeit-Begriffen wird vorwärts kommen oder daß man viel mehr gerade wegen ihrer Beschaffenheit von der Möglichkeit der Erfassung der Beschaffenheit des Verhältnisses, des Aufenthaltes und dann auch auch des Verhältnisses zum Aufenthaltsort wird entfernt und auf Distanz gehalten werden, weil ja gerade diese Raum-zeitlichkeit es ist, die mit jener Realität verändert und verwandelt wird und in die Veränderung und Verwandlung kommt, um dann irgendwann mal vollkommen verwandelt und angekommen und d.h. vollendet sich zu finden als jene Auferstehungs-Raum-Zeitlichkeit, die der Ursprung und der Zweck und das Ziel jeglicher Raum-Zeitlichkeit ist und nur sein kann (Denn welchen Sinn hat etwas jenseits der Möglichkeit seiner Vollendung als den, daß es auf dem Weg zur Vollendung, auf sie hinaus, von ihr her und/oder von ihr abfällig ist? Welchen Sinn macht es von der „Realität“ zu reden und d.h. kann überhaupt von der „Realität“ und der Beschaffenheit von etwas geredet werden, wenn es nicht die Möglichkeit und damit die Wirklichkeit, die Existenz der Vollkommenheit und d.h. der Beschaffenheit dieser Realität nicht gibt? Kann überhaupt von etwas geredet werden, kann überhaupt etwas sein, wenn es nicht diese Vollkommenheit und Vollkommenheitsbeschaffenheit, als die Selbstverständlichkeit gibt?)

Ich will es bei der Konstatierung dieser Frage bewenden lassen
und feststellen,
daß die „die an Christus glauben“, diejenigen sein müssen, die in Christus sind. Das deckt sich dann auch und kommt zurück auf einen der Grundsätze und -keime der paulinischen Lehre, des en christoi, nämlich.
Das In dieses In Christus kann aber kein naiv-räumliches in unserem naiv-räumlichen, objektivistischen Sinne der Räumlichkeit sein, es kann es allein deswegen nicht, weil es sich verbieten würde und es unangemessen wäre von einem körperlichen In-Sein und In-Seinsverhältnis auszugehen, das nach dem Bild und dann auch nach der Wirklichkeit des in „seinen körperlichen“ Leib Aufgenommenen und Hineingenommenen (wie das Rotkäppchen etwa im Bauch des Wolfs ist und sich befindet (?) oder wie Vielfältiges andere in einem Körper und Leib sein kann) gedacht und vorgestellt werden müßte und würde. Es verbietet sich allein deswegen auch und fällt aus, weil es sich hier um ein personales Verhältnis handelt, welches In-Sein dann auch ebenfalls personal wird gedacht werden und bleiben müssen. Diese personale Ebene (des typisch personalen Mit- und Entgegen- und Einseins) wird nicht und kann nicht heruntergebrochen und zurückgeführt werden. Immer muß alles, weil es sich um eine Welt!, eine lebendige und auch eine wirkliche (i.e. erlöste und vollkommene) Welt handelt, in der Grundrealmetapher des Zwischen- und Mitmenschlichen oder Personalen (wenn hier ja gerade es um das Personale Mitsein von Göttlichem, Gott, und Menschlichem, dem/den Menschen geht) eben gedacht werden und bleiben. Das In muß dann also ein weltliches, ein weltlich Aufgespanntes, d.h. ein Szenisches sein, daß soweit szenisch aufgespannt ist, daß die Aufspannungspunkte oder zumindest wesentliche Punkte oder die grundlegendenden ihrer/seiner Aufspannung Personen eben sind (ob Menschen oder der Gott). Das In-Sein ist eine Welt.
Was mir aber noch genau so wichtig scheint oder noch grundsätzlicher scheint, genannt werden zu müssen, über das Grundverhältnis dieses In-Seins, ist jenes, daß dieses „In Sein“ (der an Christus glaubenden in/“in“/in Christus, und d.h. wie wir gerade gesehen haben, in der von Christus aufgetanen und aufgemachten und aufgestellten und eröffneten Welt!, der Auferstehungs- und Vollendungs- und Erlösungswelt!) nicht in einer Weise des reduzierenden, die Unendlichkeit und die Unfaßbarkeit des Vollendungsereignisses einverleibenden und damit verendlichenden Verhältnisses, also nach dem Bild und Schema der endlichen, eben unserer naiv-realistischen Räumlichkeit und Räumlichkeitsvorstellung wird gedacht und vorgestellt und aufgefaßt werden können und dürfen. Das In-Sein bedeutet nicht, daß die Christen so in Christus sind, daß dieser in ihnen ist, aber so, daß, was übrig bleibt und bestimmt und bestimmend wird und ist, das Ihre, also das Kleinmenschliche, also das gerade Ungelöste und Unaufgelöste und Unerlöste ist, in der Hinfälligkeit ihrer angebrochenen Konstitution und Grundkonstitution (gefallene, verletzte, todesinfizierte Natur). Nein, das In-Sein muß jene radikale und grundsätzliche und grundheilsame und -anverwandelnde Dimension und Komponente haben und beibehalten und enthalten, jenes Ganz Andere der Verletztheit und Gefallenheit, gerade in und mit dieser und durch diese gemeinsam hindurch (also eben nicht als das einfach Andere, das immer ein ganz Anderes bleiben muß und keine Vermittlung und wirkliche Vermittlung und d.h. Erlösung kennt) als den Aufgang gerade und den Vorhalt und den In-Halt des ganz Anderen Erlöst-Erlösenden, welches als solches das Alles Verwandelnde und alles in den Sog der Heilung und Heiligung und Verwandlung und Erlösung Ziehende ist.
Das In-Sein muß jene Offenheit des Himmel enthalten, muß das Potenzial und die Potenz (die ständige, permanente Potenz!) der Aufreißung der Geschlossenheit auch des Himmel (des irdischen) enthalten, damit in diesem Aufriß und aus diesem Aufriß und als dieser immerwährender Aufriß jener Thron hinein- und hinunterscheint, ohne unbedingt jetzt erstmal heruntergezogen und gleichgemacht werden zu müssen mit dem „Hienieden“. Das In-Sein hat seit dem Aufgang jenes Ereignisses der inständigen und sich aufzeigenden, inwohnenden Auferstehung (und d.h. auch im Zustand des erhobenen Sitzens auf dem Thron im Himmel) immer diesen absoluten Aufriß und diese absolute Verwandlung und Erlösung eben an sich. Das ist der Grundton, der Atem, der Evangelien und des Evangeliums, das ist die Frage nach der Schwierigkeit und der Möglichkeit dieses Unfaßbare (das doch so unendlich gefaßt ist und worden ist) zu fassen, in Worte zu fassen und dann mitzuteilen, weiterzugeben, zu sagen, das Gesicht dieses aufgetanen und aufgemachten und dann auch hineinstrahlenden und hineinwirkenden und hineingehalten Himmels und Himmelsthrones gesehen zu haben und zu sehen, wenn man der, der an Christus glaubt als der der auf diese komplex-einfache, geheimnisvolle und doch so wirkliche und reale Weise „in“ Christus ist, welcher ständig denjenigen sieht, der den Tod überwunden hat, weil er ihn sieht und ständig sieht und der damit von sich aus zum Herren wird, wenn er nicht zum Herren wird, weil er zu jenem gemacht wurde, der auferstanden ist und sich erwiesen und erzeigt hat.

Der Himmel steht also offen, der völlig verwandelte und erlöste und sich als solcher erweisende Herr, erweist sich weiterhin, jetzt aber nun im Himmel, in der unendlichen Entfernung des Himmels, die aber durch diese Öffnung und dieses/jenes Gesicht in die Nähe des „Sehens“ rückt (nicht jenes normalen Sehens, denn sie sahen ihn plötzlich nicht mehr, aber jenes Sehens, welches kommt und gegeben wird und wurde, als der Beistand kam, der Heilige Geist, der jener und diese Sicht öffnet, die dieses sehen läßt, was die allverwandelnde und allwirkende Beschaffenheit des Lebens ist, welches uns wiedergegeben oder eröffnet wurde und zu dem wir, auch mit dem Beistand des, ebendesselben Heiligen Geistes, eigenverantwortlich und mit der erbetenen Hilfe des Erhöhten (et al.) und von sich aus er-wachsen sollen, in das wir uns von sich aus und von hier aus hineinentwickeln sollen, als das uns angestammte und versprochene und zugesagte Erbe, jenes Leben, das uns als das vollkommene zusteht, oder zugestanden und eben eröffnet und bereitgehalten wird, das wir erfüllen müssen und sollen, zu dem wir uns also, es mehr und mehr und umfaßender einzurichten versuchend hinein- und hinaufentwickeln als in die erneute und erfüllte Vollendung und Annäherung und Zusammenkunft, welche letztlich der Herr vollendet wird, wenn die Zeit gekommen ist, die selbst er nicht weiß, zu der wir nur die Bedingungen, die totale Aufräumung und Erwartung bereiten und bereitstellen können, als jene die ganz offen und trostgewiß er-warten.

In diesem Sinne ist der Christus der Christkönig jener, „die an Christus glauben“, die jene sind, die so „in Christus“ sind, als eine Welt aufgetan und eingerichtet ist, in der Christus eingelegt ist in und aus der jenes aufgeht, sich erfüllt und vollendet, was die Erfüllung, Vollendung

und das Ende sein wird,

bevor „er das Reich Gott, dem Vater, übergibt“.

In diesem Sinne ist Christ der König der herrscht, „bis Gott ihm alle Feinde unter die Füsse gelegt hat.“

Sonntag, 20.11. 2011, Hochfest Christkönig


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